• Latein,  Technik,  Unterricht

    H5P olé – Teil 8: Virtual Tour (360)

    Die Virtual Tour bei H5P habe ich als eine der ersten Apps der H5P-Software kennengelernt und fand sie von Anfang an recht schnieke. Wenn auch ein bisschen frustierend. Denn selbst erstellen war nicht. Ohne die entsprechende Technik geht Virtual Tour gar nichts. Eine 360-Grad-Kamera musste her. Und mit einem Samsung Smartphone fand sich auf die Schnelle sogar eine erstaunlich kostengünstige Lösung.

    Die Samsung Gear 360 liefert passable Aufnahmen.

    Für gerade mal 40€ bekam ich eine nicht mehr ganz so taufrische, aber für meine Zwecke völlig ausreichende Kamera, die per Bluetooth wunderbar mit dem Smartphone kommuniziert und bei entsprechender Beleuchtung ganz gute 360 Grad-Bilder zaubert. Diese lassen sich dann problemlos in H5P einbinden. Aber dabei bleibt es nicht.
    Ähnlich wie bei Find Multiple Hotspots lassen sich in den 360-Aufnahmen verschiedene Infopunkte anbringen, in denen sich verschiedene Medieninformationen verstecken lassen. Das geht mit der beinhalteten Maske blitzschnell:

    Mit den ersten vier Icons lassen sich wahlweise Text, Bilder, Audio-Dateien oder Videos im 3D-Bild platzieren. Die letzten beiden Icons sind die Aktivitäten Summary und Single Set, die in H5P auch als separate Aufgabentypen existieren und zwei Arten von Aktivitäten anbieten:
    Single Set (Aktivität rechts außen) ist eine recht einfache Aufgabe. In ihr werden die Lernenden mit mehreren Aussagen zu einem Thema (Definiert in Aufgabenbeschreibung) konfrontiert, aus denen sie die richtige Antwort herausfinden müssen. Summary erweitert diesen Typus und bietet mehrere dieser Aussagen hintereinander, aus denen mehrere richtige Antworten ermittelt werden müssen. Die oberste Aussage ist hierbei stets als die korrekte definiert. Die darauffolgenden Aussagen werden von H5P als falsch interpretiert:
    Die Maske zum Aufgaben-Typus „Summary“ in der Aktivität „Virtual Tour (360)“

    Wird die Aktivität Summary dann in der 3D Tour angeklickt, werden sämtliche Aussagen willkürlich durcheinander gewürfelt und müssen von den Lernenden als korrekt ermittelt werden. Diese erscheinen – bei richtiger Auswahl – untereinander und ergeben so eine Zusammenfassung. Auch ein Feedback ist möglich, wenn man eines wie hier beschrieben definiert hat:

    Die richtigen Antworten werden bei „Summary“ im Anschluss als Zusammenfassung dargestellt.
    Mit diesem fünf möglichen Arten der Interaktion lässt sich schon gut was anfangen. Sogar in den Altsprachen. Als Altphilologe ist Virtual Tour 360 beispielsweise ganz hervorragend geeignet, um eine Klasse auf eine virtuelle Entdeckungstour in antiker Architektur zu schicken. Wie das in der Praxis aussieht, sehr ihr abschließend hier:
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  • Latein,  Technik,  Unterricht

    H5P Olé – Teil 7: Fill in the Blanks

    Es wird mal wieder Zeit für ein bisschen H5P-Zauberei. Und in Folge 7 des kleinen Lernkurses wollen wir jetzt auch mal wieder ein paar interaktive Elemente ausprobieren, die ein kleines bisschen mehr abverlangen als schnödes Anklicken. Den Anfang macht die Aktivität Fill in the Blanks, eine Aktivität, die ich persönlich vor allem im Lateinunterricht sehr häufig nutze. Ich finde die Aktivität schon ein bisschen fordernder als Drag the Words, weil hier nicht nur gezogen und geschoben werden muss – was ja auch durchaus die Möglichkeit bietet, einen Zufallstreffer zu landen – sondern explizit geschrieben. Und da merkt man recht schnell, wer was kann und wer nicht.

    Aber jetzt mal los.

    Wie geht’s?

    Ein Anfang ist schnell gemacht: Unter Titel wird der Aktivität einfach ein sinnstiftender Name gegeben, damit man ihn auch besser in seinem Wust an H5P-Aktivitäten findet. Unter Aufgabenbeschreibung wird eine kurze Erklärung des Arbeitsauftrages hinterlegt. Und dann geht’s auch schon ans Eingemachte:

    Die Optionen bei Fill in the Blanks

    Im Textfeld von Textblöcke wird nun der zu behandelnde Stoff eingetippt – inklusive Lösungswörter. Jedes Wort, das eingetippt werden soll, wird hierbei mit * markiert, damit H5P Bescheid weiß und hinterher für den User an dieser Stelle eine Lücke lässt.  Sind mehrere Lösungen zu einer Lücke möglich, werden die alternativen Antworten innerhalb von * mit einem Schrägstrich / definiert. Ein : innerhalb der Sternchen eröffnet die Möglichkeit, einen kleinen Hinweis auf die Lösung zu hinterlegen. Das war es aber auch schon. Hier mal der Quelltext meiner kleinen Übung (wenn man mein dilettantisches Geschreibsel überhaupt als Quelltext bezeichnen kann…

    … und anschließend der Test in Reinform (man beachte: der gegebene Tipp versteckt sich inter einem blauen i)

    Da es sich hier um eine kleine Testaktivität handelt, lassen sich bei Fill in the Blanks natürlich auch Feedback-Optionen einstellen. Wie das funktioniert, habe ich schon in Folge 1 bei der Aktivität Drag the Words besprochen. Allerdings gibt es hier noch ein paar zusätzliche Optionen, die aber völlig selbsterklärend sind. So lässt sich einstellen, wie pingelig H5P bei Rechtschreibfehlern oder Groß-Kleinschreibung sein soll oder lässt die Möglichkeit zu, den Test ein zweites Mal zu machen. Im Beispiel bei mir ist das selbstverständlich ausgeschaltet. Ihr sollt ja was lernen bei mir. Ätsch!

    Wenn ihr weitere sinnvolle Einsätze auf Lager habt, sagt Bescheid! Am besten in den Kommentaren!

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    Saxa Monacensia: Die Inschrift auf der Fassade der Münchener Rück

    Unmittelbar vor dem Eingang in den Englischen Garten thront der Hauptsitz der Münchner Rückversicherungs-Gesellschaft: Ein imposanter Bau aus dem Klassizismus mit einem pompösen Vorhof und einem zauberhaften Garten, der leider hinter hohen Mauern und Gitterstäben den Passanten verwehrt ist. Ein Blickfang ist er aber allemal. Und zwar derart, dass man gerne alles andere an dem Gebäude vergisst. Zum Beispiel die Inschrift, die sich nur dem erschließt, der trotz der Schönheit auf dem Boden seinen Kopf auf der Höhe der Bushaltestelle Thiemestraße auch mal gen Himmel ragt.

    Die Inschrift an der Fassade der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft

    Das dortige lateinische Zitat labor omnia vincit ist auf vielen Gebäuden zu finden. Der Ursprung ist allerdings den wenigsten bekannt. Es stammt nämlich von keinem Geringeren als Vergil, dem legendären Autor der Aeneis. Der Ausspruch ist allerdings einem anderen Werk des römischen Nationaldichters entnommen, nämlich den Georgica. Und das ist in vielfacher Hinsicht bemerkenswert:
    Bei den Georgica handelt es sich nämlich um ein Lehrgedicht, das sich vordergründig dem Ackerbau und dem harten Leben der Bauern widmet. Mit einer Versicherungsgesellschaft hat das herzlich wenig zu tun. Aber das kann man der Inschrift nicht zum Vorwurf machen, wenn man sich ansieht, an was für Gebäuden und Wappen sich dieser legendäre Ausspruch sonst noch so findet.
    Interessant hierbei: Das Zitat ist in all diesen Inschriften nicht nur aus dem Zusammenhang gerissen, sondern auch noch verkürzt bzw. falsch zitiert. Es fehlt dem Satz nämlich ein ganz wichtiger Zusatz, der Philologen seit Jahrhunderten beschäftigt. Schauen wir uns das mal genauer an:

    Der Ausspruch findet sich in Buch 1 der Georgica. Es ist der Moment, in dem Jupiter das goldene Zeitalter der Menschheit absichtlich beendet, in dem alles in Hülle und Fülle vorhanden war:

    Ante Iovem nulli subigebant arva coloni;       125

    ne signare quidem aut partiri limite campum

    fas erat: In medium quaerebant. Ipsaque tellus

    omnia liberius nullo poscente ferebat.

    Übersetzung:

    Vor Jupiter unterwarfen keine Bauern die Fluren.

    Und ein Feld mit einer Grenze abzutrennen oder gar zu markieren

    war Unrecht. Sie erwarben es zum allgemeinen Gebrauch. Und selbst die Erde

    brachte recht bereitwillig alles hervor, ohne dass es jemand forderte.

    „Schluss mit dem Luxus!“, sagt Jupiter. Der Mensch soll sich gefälligst quälen und abrackern. Und in der Not wird der Mensch erfinderisch.

    Tum laqueis captare feras et fallere visco

    inventum et magnos canibus circumdare saltus.

    Atque alius latum funda iam verberat amnem

    alta petens, pelagoque alius trahit umida lina.

    Tum ferri rigor atque argutae lammina serrae

    (nam primi cuneis scindebant fissile lignum),

    tum variae venere artes. Labor omnia vicit                145

    improbus et duris urgens in rebus egestas.

     

    Übersetzung:

    Darauf wurde die Fähigkeit erfunden mit Schlingen wilde Tiere zu fangen und mit Leim zu täuschen

    und große Waldstücke mit Hunden einzukesseln.

    Und hier peitscht der eine schon den breiten Strom des Flusses mit seinem Fangnetz

    und sucht damit die Tiefe ab, ein anderer zieht das nasse Tau aus dem Meer.

    Als nächstes kam die Härte des Eisens und die Blätter der kreischenden Säge

    (denn die ersten Menschen spalteten das splittrige Holz noch mit Keilen),

    dann weitere Fertigkeiten. Labor improbus

    hat alles besiegt ebenso wie die in schweren Zeiten drängende Not.

    Das kleine Wörtchen improbus will in diesem Zusammenhang so überhaupt nicht in seiner Ursprungsbedeutung hineinpassen. Generationen kennen das Adjektiv nämlich ausschließlich in der Bedeutung schlecht. Und dass schlechte Arbeit alle Widrigkeiten besiegt, will sich bestimmt niemand an seine Fassade stehen haben. Es muss ja irgendein Lohn hinter dieser Arbeit stecken, daher kann diese Ursprungsbedeutung hier nicht passen. Das bekriteln auch Generationen von Altphilologen und bieten für improbus verschiedene Bedeutungen an, die etwas positiver konnotiert sind: Der bekannte Stowasser erwähnt im Zusammenhang mit der Vergil-Stelle die Bedeutung übermäßig oder anhaltend, der Georges in Frakturschrift rastlos. Niklas Holzberg spricht in seinem Buch über Vergil (Holzberg 2006, 102f.) Richard Jenkyns (Jenkyns 1993, 247) den Übersetzungslorbeer zu, der mit dem Ausdruck die verdammt nochmal harte Arbeit daran erinnert, dass auch im Deutschen negativ konnotierte Wörter mitunter als Verstärker gemeint werden können (Das war wahnsinnig gut/ich habe mich schrecklich gefreut.). Insofern ist bei Vergil Arbeit erst dann lohnenswert, wenn sie fucking hard ist. Insofern ist Vergils Ausspruch der geistige Großvater von Britney Spears‘ ikonisch gewordenem Ausspruch Work, B**ch.
    Ohne diesen Zusatz wird aus der verdammt nochmal harten Arbeit an der Fassade allerdings einfach nur schnöde Arbeit, der Ausdruck also abgeschwächt. Ob absichtlich (wer denkt schon en passant daran, dass improbus auch andere Bedeutungen in sich tragen kann als in der Schule gelernt?) oder nicht, bleibt ein Geheimnis. Ebenso wie die Tempusveränderung des Verbes (auch vicit im Original ist Präsens geworden). Oder aber auch die abschließende Frage, warum eine antike Version von Work, Bitch! an der Fassade eines Versicherungsgebäudes klebt. Soll das eine Aufforderung sein, möglichst viel zu erwirtschaften, um hinterher sein hart erschuftetes Eigentum für viel Geld in den Schutz einer Versicherung zu geben? Zugegeben: wer es richtig anstellt, wird eine Menge an Zeug zu versichern haben. Eine entsprechende Aufstellung zu versichernder materiellen Güter entnehmen Sie bitte den Lyrics von Frau Spears.

     

    Literaturhinweise:
    Holzberg, Niklas (2006): Vergil – Der Dichter und sein Werk, München.
    Jenkyns, Richard (1993): „Labor improbus“ in: Classical Quaterly 43, 243-248.
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    4.5
  • Alltag,  Latein,  Unterricht

    Saxa Monacensia: Der Münchner Südfriedhof

    Tief in der Münchner Innenstadt verborgen, liegt der alte Südfriedhof. Hinter dicken Mauern verhüllt, vergisst man in der Hektik des Alltags viel zu schnell, dass er existiert. Zu groß sind die ständigen Ablenkungen der Umgebung im hippen, leider übergentrifizierten Glockenbachviertel: Überall finden sich zahllose Cafés, Restaurants oder schnuckelige Läden, und dann ist da auch noch das Isarufer, das fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen ist, sodass man den Südfriedhof allzu schnell ein wenig ignoriert. Schade eigentlich. Denn der Ort ist ein kleines Juwel, der vor allem im Frühling seine Stärken ausspielt. Dank der hohen Mauern sammelt sich nämlich alles, was die Natur in puncto Fortpflanzung aufbietet, fast ausschließlich innerhalb des Friedhofareals. Wie in einem Kessel zirkulieren Pflanzensamen und Pollen und kommen irgendwann auf den Grünflächen zum Erliegen und Keimen. Und das sieht man: Spätestens ab Mitte März bietet der Südfriedhof in der Frühlingssonne ein nimmer endendes Meer an Krokussen, Osterglocken, Schnee- und Maiglöckchen, die die letzten Ruhestätten von so berühmten Münchnern wie Carl Spitzweg oder Leo von Klenze bevölkern und in ein wunderschönes Farbenspiel tauchen, das – um mal die Jugend zu zitieren – totally instagrammable ist.

    Unter den ganzen Grabsteinen und Stelen finden sich – gottlob! – auch die einen oder anderen lateinischen Sinnsprüche, die ich im Zuge einer neuen Folge der Saxa Monacensia gerne vorstellen möchte. Instagrammable? Maybe not, but definitely noteworthy!

    Dulcis praeteritorum memoria

    Übersetzung:

    Süße Erinnerung an die Verstorbenen/Vergangenheit

    Per crucem ad lucem

    Übersetzung:

    Durch/Über das Kreuz ans Licht

    In Deo Pax

    Übersetzung:

    Friede in Gott

    Meinen absoluten Favoriten findet man allerdings kurz vor dem Portal in der Mitte des Friedhofs. Es ist der Grabstein von Martin Schleich, der zu Lebzeiten als Dramatiker und Humorist in Münchner Kreisen wohl bekannt war. Davon zeugt auch seine Grabinschrift, die allerdings streckenweise so in Mitleidenschaft gezogen ist, dass ich sie nicht entziffern kann. Vielleicht kann einer der werten Leser ein bisschen mehr erkennen. Ich wäre um jeden Tipp dankbar.

    <…> lepidique sales, lepidaeque C<…>

    Iucundique ioci, Satyri Saturaeque valete!

    Quibuscum et saeculo valedixit

    Illustris quondam vir Monacensis.

    Dr. Martinus Schleich

    defunctus 13. Oct. 1881

    natus 12. Febr. 1827

    Qui hoc epigramma sibi fieri voluit:

    Iacet. Tacet. Placet.

    Übersetzung:

    Lebt wohl, lässige Witze, lässige C…

    Angenehme Scherze, Satyrn und C<…>.
    Zusammen mit diesen und dem Jahrhundert hat sich der einst berühmte Münchner
    Dr. Martin Schleich verabschiedet;
    gestorben am 13. Oktober 1881,
    geboren am 12. Februar 1827.
    Er wollte, dass für ihn der folgende Grabspruch angefertigt wird:

    (Hier) liegt er. (Hier) schweigt er. Das gefällt.

    Das lateinische Pendant zu „Klappe zu, Affe tot!“

    Der Münchner Südfriedhof bei schönstem Frühlingswetter

    Und hier nochmal in 3D:

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  • Allgemeines,  Latein,  Unterricht

    Saxa Monacensia: Das Portal des alten botanischen Garten

    Da wir uns ja aktuell eher in den eigenen vier Wänden aufhalten als draußen, dachte ich, ich bringe euch einfach ein bisschen Aprilsonne aus München in eure heimischen Stuben. Nämlich mit einer neuen Folge zu den Saxa Moncensia. Unser kleiner Ausflug führt uns heute in den alten Botanischen Garten. Im Jahre 1812 eröffnet, um den Leuten die Flora und Fauna nahe zu bringen, ist aus dem ehemaligen Prunkstück mittlerweile leider ein Ort von eher zweifelhaften Ruf geworden. Schuld daran sind die doch recht zwielichtigen Gestalten, die aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Hauptbahnhof den Park zu jeder Tages- und Nachtzeit bevölkern und allerhand Unfug treiben. Bei den ganzen Negativschlagzeilen, mit denen das Areal deswegen in den letzten Jahren in Verruf gekommen ist, übersieht man leider nur allzu schnell, wie hübsch der alte botanische Garten eigentlich angelegt ist: Prächtige Blumenbeete säumen die Wege, im direkt anliegenden Park-Café tummeln sich die Leute in der Frühlingssonne, verschlungene Wege führen in dicht bewaldete Abschnitte – und dann ist da noch der imposante Neptunbrunnen, der 1937 nachträglich in die Anlage von Joseph Wackerle eingefügt wurde: Eine riesige Fontänenanlage mit einem gigantischen Wassergott im Zentrum, dem man seine Entstehungszeit in Nazideutschland leider nur all zu deutlich ansieht.

    Doch unsere eigentliche Hauptattraktion führt uns eigentlich durch den Park hindurch. Eigentlich fast schon raus. Denn sie ist direkt vor dem Alten botanischen Garten angebracht. Nämlich am klassizistischen Portal. Dort finden sich über den imposant gestalteten dorischen Säulen die Worte, die keinem geringeren als Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben sind – nämlich anlässlich der Einweihung des Parks:

    Eingangsportal des Alten Botanischen Gartens in München

    Florum daedalae telluris gentes dissitae Maximiliani Ios[ephi] r[egis] nomine consociatae, MDCCCXII

    Wie es sich für einen echten Goethe gehört, ist die kunstvolle Inschrift alles andere als ein Kinderspiel, da die Bezüge kreuz und quer stehen und sogar mehrere Versionen zulassen. Das Adjektiv daedalus (kunstfertig) kann nämlich unterschiedlich bezogen werden. Entweder auf telluris oder auf gentes. Ich hab das mal kurz angemarkert:

    Deswegen lässt sich der Spruch auch in zwei möglichen Varianten übersetzen:

    • Ausgesäte Arten von Blumen der Erde auf Geheiß von König Maximilian Joseph im Jahre 1812 kunstvoll [in diesem Garten] vereint. (In diesem Fall wäre daedalae auf die Blumenarten bezogen)

    • Ausgesäte Arten von Blumen der Künstlerin Erde auf Geheiß von König Maximilian Joseph im Jahre 1812 [in diesem Garten] vereint. (In diesem Fall wäre daedalae auf die Erde bezogen)

    Manche Beiträge wählen die erstere Übersetzung. Wikipedia zieht sich sogar komplett aus der Affäre und lässt das dubiose Adjektiv  einfach aus der Übersetzung raus. Ich persönlich würde die zweite Variante bevorzugen. Nicht nur, weil der Lateinlehrer gerne mal gegen den Strom schwimmt. Sondern weil die Erde als schöpfende Kraft, die mit einer gewissen Vernunft die Natur so einrichtet, wie sie es für richtig hält, in der lateinischen Literatur und Philosophie gerne immer wieder auftaucht. Zum Beispiel auch beim Autor Lukrez. In dessen de rerum natura erscheint dieser Ausdruck der daedala tellus sogar wortwörtlich (De rerum naturae, I, 6-8):

    te, dea, te fugiunt venti, te nubila caeli
    adventumque tuum, tibi suavis daedala tellus
    summittit flores […]

    Dass Goethe mit den Werken des Lukrez vertraut war, wollen wir mal stillschweigend annehmen. Dafür spricht auch, dass in der Portalinschrift wie auch in der Passage beide Male die tellus mit flores in Verbindung gebracht wird. Damit beweist Goethe gleichzeitig auch noch seine Belesenheit wie auch seinen Intellekt, denn die Werke des Lukrez gelten in vielerlei Hinsicht als einzigartig. Nicht nur, dass wir es hier mit einem der anspruchsvollsten römischen Autoren überhaupt zu tun haben. Er ist auch der einzige Dichter, der ein Lehrgedicht über die Welt verfasst hat und sich dabei als einziger uns bekannter römischer Schriftsteller der Lehre des Epikur anschließt. So viel Wissen in einer windigen Inschrift. Nicht schlecht, Herr von Goethe!

     

     

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    5
  • Allgemeines,  Latein,  Unterricht

    Saxa Monacensia: Inschrift in der Pflugstraße

    Es ist März in München. Die Frühlingssonne strahlt munter vom tiefblauen Himmel und hüllt die Straßen in gleißendes Licht.  Die Bäume wiegen sich im eisigen Ostwind hin und her. Und auf den verlassenen Wiesen in den Parks tummelt sich unbeschwert eine Armada an Gänsen, Enten, Eichhörnchen und Karnickel.

    Keine Menschenseele im Westpark

    Nur eine Gruppe fehlt im Bild. Wir. Der civis Monacensis vulgaris betrachtet dieses Schauspiel dieser Tage lieber vom Fenster aus. Dank Corona hängt über Bayern seit Freitag letzter Woche die Ausgangssperre dräuend über uns. Ein Großteil der Geschäfte ist zu, die Schulen sind seit Tagen geschlossen. Die Menschen sind angehalten, ihr Privatleben auf ein Minimum zu beschränken. Nach draußen sollen nur die mit triftigen Gründen. Was nun ein solcher sein möge, darüber herrscht immer noch eine gewisse Unsicherheit – auch wenn sich das bayerische Innenministerium alle Mühe gibt, Licht ins Dunkel zu bringen. Die meisten gehen daher einfach auf Nummer sicher und verlassen einfach mal prophylaktisch nicht das Haus. Und zwar Münchenweit. Selbst auf dem Viktualienmarkt, wo vor zwei Wochen trotz Bitten von oben nach wie vor die Hölle los war – der Münchner Hipster lässt sich doch seinen Sprizz nicht verbieten! – schleicht verstohlen die eine oder andere Person einsam und allein vor sich hin. Vorsorglich mit gesenktem Kopf, damit man auch nach außen den Anschein erweckt, keine Lust auf ein Gespräch zu haben. Gut so. Denn würde man von dort nur ein paar Meter ums Eck schlendern, würde man in dieser Haltung endlich mal auf einen lateinischen Spruch stoßen, den man seit Jahren wohl buchstäblich mit Füßen getreten hat. Er ist nämlich in den Boden eingelassen und präsentiert sich auf dem Bürgersteig zur Pflugstraße:

    Corrige praeteritum, praesens rege, discerne futurum

    Übersetzung:
    Berichtige die Vergangenheit, herrsche über die Gegenwart, erkenne die Zukunft!

    Quelle: Wikipedia

    Die Herkunft des Spruches ist leider ebenso unbekannt, wie der Grund, warum diese Inschrift ausgerechnet an dieser Stelle zu finden ist. Er ist nämlich vorrangig auf Sonnenuhren zu finden – von denen in der Umgebung weit und breit keine zu sehen ist. Nur die Turmuhr des Isartors ist in direktem Blickfeld. Und die ist ein ganz besonderes Exemplar, da sie in Erinnerung an unseren Volkskomiker Karl Valentin verkehrt herum geht. Vielleicht ist aber auch das genau der tiefere Sinn im Zusammenhang mit dieser Inschrift: Wenn bei fortschreitender Zeit auf dieser Uhr die verstreichenden Minuten scheinbar rückwärts laufen und sich für den Betrachter wieder in die Vergangenheit drehen, verwischen die Grenzen zwischen den Zeiten. Discerne futurum? Mit dieser Uhr gar nicht so einfach…

    Quelle: Wikipedia
    Bildnachweise:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Uhr_am_Isartor_Muenchen.jpg
    https://de.wikipedia.org/wiki/Isartor#/media/Datei:Isartor,_M%C3%BAnich,_Alemania02.JPG
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    4
  • Allgemeines,  Latein,  Unterricht

    Saxa Monacensia: Die Inschrift der Mariensäule

    Unter all den lateinischen Inschriften, die München zu bieten hat, ist die Inschrift auf der Mariensäule, die dem Münchner Marienplatz seinen Namen gegeben hat (vorher war er als Schrannenplatz bekannt), wohl diejenige, die ich mit Abstand am längsten kenne. Um ihre Übersetzung habe ich mich allerdings nie gekümmert. Warum auch? Jedes Kind, das in München geboren ist, weiß um ihre Bedeutung: Maximilian I. spendete die Säule im Dreißigjährigen Krieg, da die Stadt entgegen aller Befürchtungen von einer Zerstörung durch die schwedischen Belagerer verschont geblieben war. Wirklich genauer angesehen habe ich mir die Inschrift erst im Zuge der saxa monacensia… Und hatte damit ehrlich gesagt ein bisschen meine Probleme.
    Das lag nicht unbedingt an der Grammatik. Die ist nämlich relativ stringent, sobald man die fehlende Interpunktion einfügt (die allerdings durchaus strittig ist). Das Problem ist tatsächlich das Vokabular. Denn die Inschrift beinhaltet zahlreiche Titel aus neulateinischer Zeit – Begriffe, die man im klassischen Lateinstudium so nie zu Gesicht bekommen hat. Es sei denn, man hat den einen oder anderen Abstecher ins Mittellatein unternommen und ein bisschen Einblick in dessen Dokumente den etwas quirky Wortschatz gehabt. So habe ich wirklich wieder einiges dazugelernt. Der geneigte Leser vielleicht auch.

    Die Abschrift der Inschrift lautet:

    Deo optimo maximo, virgini deiparae, Boicae dominae benignissimae, protectrici potentissimae ob patriam, urbes, exercitus, seipsum, domum et spes suas servatas
    hoc perenne ad posteros monumentum Maximilianus com(es) Pal(atinus) Rhen(i) utriusque Bavariae dux S(acri) R(omani) I(mperii) archidapif(er) et elector clientum infimus gratus supplex posuit a(nno) MDCXXXIIX.

    Übersetzung:
    Für den größten und besten Gott, die gottgebärende Jungfrau, die gütigste Herrin Bayerns und mächtigste Beschützerin hat Maximilian, Hofpfalzgraf am Rhein, Herzog und beider Bayern (gemeint ist Ober- und Niederbayern), des heiligen römischen Reiches, Erztruchess und Kurfürst, unterster ihrer Diener dankbar und demütig im Jahre 1638  dieses für die Nachkommen immerwährende Denkmal  aufgestellt wegen der Bewahrung von Heimat, Städten, Heere, seiner selbst, seines Hauses und seiner Hoffnungen.

    Die Übersetzung habe ich für eventuelle Einsätze im Unterricht möglichst textnah gehalten, auch wenn auf diese Weise ein paar Ausdrücke etwas seltsam anmuten. Der Ausdruck des Deus Optimus Maximus ist eine direkte Imitation des römischen Iupiter Optimus Maximus, was man im christlichen Sinne wohl mit anderen Adjektiven wiedergeben könnte, die den höchsten Eigenschaften des christlichen Gottes am ehesten entsprechen. Joseph Maier schlug in seiner Schrift „Säulen des Bayrlands“ aus dem Jahre 1738 die Übersetzung „allergütigst und höchst“ vor, was der Übersetzung wohl recht nahe kommen dürfte.
    Probleme beim Übersetzen dürften auch ein paar der Adelstitel darstellen, die ich ehrlicherweise selbst ein bisschen nachschauen musste:

    comes palatinus: Hofpfalzgraf (hoher Amtsträger mit weitreichenden administrativen und juristischen Befugnissen)
    archidapifer:  Erztruchsess (oberster Aufseher über die fürstliche Tafel)
    elector:  Kurfürst (Ranghoher Fürst mit Befugnis zur Wahl eines Königs)

    Eine entsprechende Umdeutung haben desweiteren die Begriffe des dux (hier: Herzog) sowie cliens erfahren, den man in der Schule nur aus dem römischen Bereich des patronus – cliens – Verhältnisses kennt. Er beschreibt an sich das Abhängigkeitsverhältnis, das zwischen diesen beiden Parteien besteht, in dem sich der Klient dem Schutz durch den patronus unterordnet. Im religiösen Sinne wäre hier wohl die Bedeutung des Bittstellers für mich am ehesten gegeben. Andere Übersetzungen lauten Pfleg-Kind (Joseph Maier) oder Schutzbefohlene. Ein bisschen herausgemogelt habe ich mich bei boicus, das mir in allen bekannten Wörterbüchern lediglich als Adjektiv (bayerisch) aufgelistet ist. Ich habe es unverschämterweise einfach nominalisiert und auf den schönen Freistaat umgemünzt.

    Auf der Homepage der klassischen Fachdidaktik der LMU München lässt sich zu diesem Thema übrigens ein toller Abriss über die unterschiedlichen Versionen der Inschrift nachlesen, die an dieser Stelle angebracht waren.

    Ein bisschen mehr als nur eine Tourismus-Attraktion: Die Mariensäule zu München
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  • Allgemeines,  Latein,  Unterricht

    Saxa Monacensia: Grabinschrift auf dem Waldfriedhof

    Der Lokalpatriotismus der Bayern ist für Leute jenseits des Weißwurstäquators bestimmt immer schwer zu ertragen. Dass derartige Heimatgefühle sogar bis über den Tod hinausgehen, beweist ein Herr, der sich auf dem Münchner Waldfriedhof im Süden Münchens zur letzten Ruhe hat betten lassen. Dieser hat seine letzten Worte nicht etwa sich oder seinen Liebsten gewidmet – sondern kurzerhand seiner bayerischen Heimat:

    Extra Bavariam non est vita.

    Übersetzung:
    Außerhalb von Bayern gibt es kein Leben.

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  • Allgemeines,  Alltag,  Latein,  Pädagogik

    10 Jahre

    Es ist kaum zu glauben, aber war: Mit diesem Monat werden es nun doch tatsächlich zehn Jahre, die ich an dieser Schule verbringe. Zehn Jahre. Eine komplette Dekade. Es war meine allererste Stelle, die ich nach dem Referendariat angetreten habe. Ich habe Kollegen kommen und gehen sehen. Manche wurden pensioniert, andere sind gegangen, um sich den Traum vom Häuschen im Grünen außerhalb von München zu verwirklichen. Es ist wirklich einiges an Fluktuation im Kollegium gewesen. So wie vermutlich an jeder anderen Schule auch. Ein fester Kern blieb. Ich gehöre dazu.
    Ich finde es interessant, wie sich mit zunehmenden Alter die Vorstellung von Zeit so radikal ändert. Wie schier endlos die Pubertät und das Erwachsenwerden dauert, bis das Abenteuer Leben endlich losgehen kann. Wie sich das Studium mit seinen 6-7 Jahren mal gerne wie Kaugummi zieht. Aber kaum im Berufsleben – schießen die Jahre immer mehr an einem vorbei. Und mit ihm die ganzen Leute um einen herum.
    Ich merke diese Schnelligkeit immer vor allem dann, wenn ich auf ehemalige Schülerinnen und Schüler treffe, die einem in München über den Weg laufen, sobald man sich in Richtung Universität bewegt. Urplötzlich stehen sie nun vor einem – strahlend, mit ihrem ersten Bachelor in der Tasche. Ihrem Master. Und man erschrickt, wenn man bedenkt, dass es doch nicht nur erst „zwei Jahre“ seit dem Abi her ist, sondern schon sechs. Wie präsent die Erinnerung doch noch ist, dass man sie die letzten Wochen vor dem Abitur vor sich hat sitzen sehen. Und trotzdem ist immer noch eine Verbindung da. Ganz egal, wie lange sie schon her ist. So wie letztes Jahr, als ich wegen der Systembetreuung auf eine Tagung nach Bad Aibling kam: Zum Einchecken wurde man an die Rezeption gelotst, an der uns eine junge Dame den Weg wies… und mich schon aus der Ferne anstrahlte. Ich wusste, ich kannte das Gesicht. Ich konnte es nur nicht mehr einordnen – bis ich an der Reihe war und sie mir unversehens vor allen um den Hals fiel. Ich hatte sie damals im Referendariat als Schülerin für ein halbes Jahr in Latein gehabt. Im Zweigschuleinsatz. Das war anno 2008. Da war sie gerade mal elf Jahre alt. Mittlerweile ist sie mit ihrer Ausbildung fertig und arbeitet bei der Stadt München in Amt und Würden. Mit strahlenden Augen erzählte sie mir von ihrem Werdegang, von ihrem tränenreichen Abschied vom Gymnasium (unter anderem auch wegen Latein)… und von der Gewissheit trotz allem den richtigen Schritt gemacht zu haben. An die lateinische Grammatik konnte sie sich nicht mehr erinnern. Aber an mich. Und meinen carnifex, den ich als Running Gag permanent in den Unterricht eingebaut hatte. Und genau diese Gemeinsamkeit war es, die uns auch über die ganzen Jahre hinaus verband. Einfach schön.
    Das größte Kompliment folgte aber noch, als nach zwei Wochen die Fortbildungsbescheinigungen zu der Veranstaltung per Post in der Schule eingingen. Mittlerweile hatte ich Bad Aibling mental eingetütet und war schon wieder in den Alltagstrott inmitten von Vorbereitungen, Schulaufgaben und Kabelfrickeln eingespannt. Bis ich das Dokument aus dem Umschlag holte und das zu sehen bekam.

    Was für einen tollen Beruf wir doch haben!

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  • Latein,  Pädagogik,  Prüfungen,  Technik,  Unterricht

    H5P Olé – Teil 4: Find the Hotspot

    Wer schon in Teil 3 meines kleinen H5P-Kurses in das Erstellen von Hotspots geschnuppert hat, wird mit der Aktivität find the hotspot überhaupt keine Probleme haben. Er ist nämlich der anderen sehr ähnlich. Der Name ist hierbei Programm: Auf einem vorgegebenen Bild soll ein gewisses Objekt gefunden werden.

    Wie geht’s?

    Die Erstellung von Hotspots ist der aus Teil 3 identisch. Auch hier lassen sich verschiedene Areale als richtig bzw. falsch definieren und auf dem Bild verteilen – Nur mit dem Unterschied, dass hier keine feste Anzahl an richtig zu erratenden Hotspots festgelegt wird. In der Aktivität geht es um reines Suchen und Finden. Kein Ausgeben von Noten.

    Für jeden Hotspot lässt sich definieren, ob er zur Lösung der Aufgabe richtig ist oder nicht.

    Für jeden Hotspot, den man als richtig oder falsch definiert – in letzterem Fall lässt man das Häkchen unter „korrekt“ einfach leer – lassen sich unter der Option „Rückmeldung“ (siehe Bild) Feedback-Statements definieren, die eingeblendet werden, sobald an diese Stelle geklickt wird. Auf diese Weise können die Schülerinnen und Schüler selbst dann etwas lernen, wenn sie auf dem Weg zur richtigen Lösung falsch liegen. Wie hier Beispiel weitere Bauwerke auf dem Forum Romanum als das tatsächlich gesuchte:

    Finde im folgenden Bild des Forum Romanum die Basilica Iulia:

    Wie die Aktivität von hier zu den Schülern kommt, lest ihr hier.
    Wenn ihr weitere Ideen für die Aktivität hat, schreibt mir in den Kommentaren.

    Und schon geht’s weiter in Aktivität 5.

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