Das Schuljahr geht jetzt doch in Sause-Schritten seinen gewohnt rasanten Gang, sobald der Kalender in den Juli gerutscht ist: Wandertage, Museumstage, Zeugniserstellung, Notenkonferenzen, Klassenkonferenzen, Respizienzen… Es geht wieder los. Und dieses Jahr ging es tatsächlich einigermaßen gemächlich für mich, auch wenn in dem Schuljahr definitiv nicht weniger los war als sonst. Dank meines analogen Terminplaners hatte ich die Sachen gefühlt immer gut im Griff. Keinen einzigen Termin habe ich dieses Jahr vergessen, weil ich brav alles eingetragen habe, anstatt alles in Google-Kalendern zu stecken bzw. stecken zu lassen, wo ich mich früher irgendwann komplett verloren habe.
Was mit diesem Achtsamkeitskalender jedes Jahr aufs Neue kommt, ist ein kleiner Bogen von Aufklebern, mit dem ich in der Regel nie so wirklich weiß, was ich damit anfangen soll. Dieses Mal fing ich damit an, Verunreinigungen und Kleckse auf dem schönen Leineneinband des Planers zu überkleben, damit die Rotstiftflecken darauf nicht aussahen, als hätte ich in meiner Schultasche ein mittelschweres Massaker begangen. Allerdings sind noch ganz viele davon über. So tollpatschig verteile ich die Tinte dann doch nicht quer über meinen Arbeitsmaterialien.
Und so verschwende ich diese nun großzügig im Unterricht mit meiner fünften Klasse. Bei all den Motiven, die aktuell noch verfügbar sind, sticht eines heraus, auf das vor einem Monat noch gar keiner reagiert hätte. Jetzt bricht die Klasse unisono ins Singen aus. Und jeder, der mal ein bisschen TikTok oder Instagram gehört hat, weiß sofort, was ich meine. Welcher ist es? Klickt mal drauf…
Das Thema KI ist bei mir tatsächlich immer noch ein bisschen stiefmütterlich behandelt. Wenn ich immer sehe, was die jungen Referendarinnen und Referendare damit alles so anstellen, wird mir immer ganz schwindelig. Das ist schon insgesamt eine ziemlich geile Technologie. Aber wenn einem einfach die Vorstellungskraft fehlt, was sich damit alles anstellen lässt, steht man oft einfach schulterzuckend daneben. Nichtsdestotrotz komme auch ich immer wieder zu netten kleinen Twists mit KI, die mir richtig viel Zeit ersparen. So auch für den Tag der offenen Tür.

Es ist mal wieder soweit. Das alljährliche Treffen für Systembetreuungen in München Stadt fand Stadt… äh… statt. Wo wir letztes Jahr in einem Schulgebäude vom Allerfeinsten untergebracht waren, empfängt uns dieses Mal das komplette Gegenteil. Im Münchner Osten wartet auf uns ein Betonklotz aus dem 70er Jahren mit vollgeschmierten Toiletten, grusligen Kindermalereien an den Wänden und eine Aula, wie man sie in einer der reichsten Städte Deutschland nicht vermuten würde: Die Decken sind mit Metallstreben abgestützt, ein Großteil der Fenster mit Gaffertape gesichert. Streckenweise sind sie komplett zugeklebt. Dass man in so einem Ambiente nichts Gutes zu erwarten hat, ist von Anfang an zu spüren. Tja und so kommt es dann auch.
“Guten Morgen, München! Die Frühling ist da!”, ruft die italienische Bedienung quer über den Weißenburger Platz an diesem sonnigen Samstag. Und er hat recht. Die Luft ist kühl, aber erfrischend, die Sonne strahlt von einem tiefblauen Märzhimmel, kein Wölkchen trübt den Horizont. Die Cafés füllen sich schon um neun Uhr morgens mit den ersten Gästen – die meisten mit einem Cappuccino vor sich, die ganz besonders Kühnen sogar mit einem Aperol. Die Stimmung ist gelöst, ent- und vor allem GEspannt auf alles, was das Jahr bringt. Der Winter war lange und trüb. Jetzt steht alles auf Neuanfang.
So, das Halbjahr geht los, und damit ist bei uns der Startschuss zur 1:1-Ausstattung in den zehnten Klassen gegeben. Es wird ernst.




Das Thema H5P und seine diversen Formate sind auf dem Blog hier schon seit geraumer Zeit immer wieder Thema. Und mittlerweile sind wir auch schon bei Folge… öhm… 24 (😲) angekommen. Heute schauen wir uns mal Image Sequencing an, und was sich damit so machen lässt.

Und da war es schon: Filmprojekt Nummer 2. Über den Arbeitskreis am ISB wurden wir in der Gruppe angefragt, ob wir nicht bei einer kleinen Testimonial-Kampagne dabei sein wollten, in der wir der Lehrerschaft vor laufender Kamera ein bisschen etwas über die Art unserer digitalen Arbeit erzählen wollten. Naja, wollen stimmte nicht so ganz. In dem Moment, wo man nicht vehement abgelehnt hatte, war man mehr oder weniger verpflichtet.