Nach einer kleinen Odyssee (danke, DHL!) erreichte mich ein Monat nach Bestellung nun zum dritten Mal in Folge die EDU-Version vom guten Plan. Da hat sich dieses Mal ganz schön was geändert, womit ich persönlich so gar nicht gerechnet hatte. Das gute Stück war bis auf ein paar Mankos wirklich perfekt für mich und für meine Arbeitsorganisation ein echter Erfolg. Aber eins nach dem anderen.
Das (nicht mehr ganz so schöne) Äußere
Anders als in den Vorjahren ist das Design dieses Mal ein bisschen schlanker. Das handschmeichelnde Hardcover aus leider sehr fleckenanfälligem Leinen ist mittlerweile einem Softcover gewichen, das leider nicht mehr so gut in der Hand liegt wie das bisherige. Das betrifft auch ein bisschen das Innenleben. Die erste Doppelseite des Planers war mit dem schwarzen Reliefpapier ein echter Handschmeichler. Ich kann gar nicht zählen, wie häufig ich unbewusst immer wieder darüber gestrichen habe. Das ist jetzt alles mausgrau und aalglatt. Aber natürlich wie immer alles hervorragend verarbeitet. Woran sich designtechnisch allerdings die meisten stören, stößt auch mir bitter auf: Nämlich der Sinnspruch direkt auf dem Cover. Gefällt mir überhaupt nicht – sowohl in Font als auch in Bedeutung.
Come on…
Ich weiß, er zielt ganz und gar auf Achtsamkeit, aber suggeriert unbewusst, dass der Besitzer des guten Plans nicht so recht weiß, was er da tut. Das hätte ich gerne im nächsten Schuljahr gerne einfach weg. Für dieses Jahr überklebe ich das besser – zum Beispiel mit einem Sinnspruch aus dem Demotivationskalender von Zero Potential.
Rechts der Gute Plan von letztem Schuljahr – links das Update für 2026/27
Das Innenleben
Am Innenleben hat sich indes kaum etwas geändert – bis auf die tollen Aufkleber, die dieses Mal einfach wegrationiert wurden (😮). Schade! Die bekannte Drei-Teilung in Achtsamkeitsteil – Terminkalender – Listen ist dafür geblieben. In Ersterem finden sich über weite Strecken dieselben Achtsamkeitsübungen wie in den Vorjahren – was ich keineswegs für ein Manko halte. So kann man über die Jahre wunderbar einsehen, was sich in dieser Hinsicht getan hat. Bin ich zu Beginn dieses Schuljahres gestresster als noch vor zwei Jahren? Wie hoch ist jetzt mein Glücksindex im Vergleich zu vor 12 Monaten? Diese Stringenz hilft mir persönlich ganz wunderbar, mich weiter zu organisieren. Oder die Zügel auch mal locker zu lassen.
Was leider immer noch fehlt, sind in den Planer gebundene Seiten für Klassennoten. Die gibt es wie immer zum Download, aber die muss man wieder extra irgendwo einkleben. Genau wie letztes Jahr habe ich dafür durchsichtige Klebehüllen in Dreiecksform in den Einband ans Ende geklebt. Das hat schon letztes Jahr gut geklappt. Aber trotzdem: in einem EDU-Kalender für Lehrkräfte sowas nicht zu integrieren, ich echt schwach. Natürlich kann man argumentieren, dass die EDU-Version auch für Dozenten, Studierende oder Schülerinnen und Schüler geeignet sein soll. Aber auch diese Gruppen könnten derartige Vorlagen für ihre Zwecke nutzen… oder ignorieren.
So ist man gezwungen, Notenlisten separat in loser Blattform zu führen. Sollten die mal verloren gehen, ist datenschutztechnisch die Hölle los.
Tipps für Schnickschnack
Zur zusätzlichen Aufhübschung kann ich auch wieder mal den Drehgriffel von Leuchtturm 1917 und einen dazugehörigen Pen Loop empfehlen. Die passen farblich immer wunderbar zu dem Planer und sind jedes Mal aufs Neue ein haptisches Erlebnis. Man muss sich ja auch irgendwie zur analogen Entschleunigung motivieren.
Mit den Utensilien von Leuchtturm 1917 kann man den guten Plan noch ein bisschen aufhübschen
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Das Schuljahr geht jetzt doch in Sause-Schritten seinen gewohnt rasanten Gang, sobald der Kalender in den Juli gerutscht ist: Wandertage, Museumstage, Zeugniserstellung, Notenkonferenzen, Klassenkonferenzen, Respizienzen… Es geht wieder los. Und dieses Jahr ging es tatsächlich einigermaßen gemächlich für mich, auch wenn in dem Schuljahr definitiv nicht weniger los war als sonst. Dank meines analogen Terminplaners hatte ich die Sachen gefühlt immer gut im Griff. Keinen einzigen Termin habe ich dieses Jahr vergessen, weil ich brav alles eingetragen habe, anstatt alles in Google-Kalendern zu stecken bzw. stecken zu lassen, wo ich mich früher irgendwann komplett verloren habe.
Was mit diesem Achtsamkeitskalender jedes Jahr aufs Neue kommt, ist ein kleiner Bogen von Aufklebern, mit dem ich in der Regel nie so wirklich weiß, was ich damit anfangen soll. Dieses Mal fing ich damit an, Verunreinigungen und Kleckse auf dem schönen Leineneinband des Planers zu überkleben, damit die Rotstiftflecken darauf nicht aussahen, als hätte ich in meiner Schultasche ein mittelschweres Massaker begangen. Allerdings sind noch ganz viele davon über. So tollpatschig verteile ich die Tinte dann doch nicht quer über meinen Arbeitsmaterialien.
Und so verschwende ich diese nun großzügig im Unterricht mit meiner fünften Klasse. Bei all den Motiven, die aktuell noch verfügbar sind, sticht eines heraus, auf das vor einem Monat noch gar keiner reagiert hätte. Jetzt bricht die Klasse unisono ins Singen aus. Und jeder, der mal ein bisschen TikTok oder Instagram gehört hat, weiß sofort, was ich meine. Welcher ist es? Klickt mal drauf…
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Joa, nett warm ist es gerade. Was heißt gerade… Schon seit knapp zwei Wochen kennt das Thermometer nur noch den Weg nach oben. Seit dieser Woche haben wir konsequent Temperaturen jenseits der dreißig Grad in München. Und in den Räumen so langsam auch: Unsere Klassenzimmer haben allesamt Ostausrichtung. Lüftungen oder gar Klimaanlagen sind nirgendwo verbaut. Wir haben Vorhänge und machen das, was wir in Corona ja so gut gelernt haben – Lüften (solange es noch “kühl” draußen ist). Ansonsten können wir eigentlich nur ertragen und das Beste draus machen. Meinen Platz im Lehrerzimmer unter dem Dach habe ich daher aktuell geräumt. 31 Grad wurden da oben gestern gemessen. Das geht nicht. Eine Möglichkeit auf Durchzug existiert nicht, weil sich im Korridor die Fenster lediglich kippen lassen. Das hilft nicht wirklich.
Manche verlegen daher den Unterricht nach draußen. Aber auf dem Pausenhof muss man schon gut auf die Arbeit fokussiert sein, um nicht ständig abgelenkt zu werden: Von Außengeräuschen, von anderen Klassen, die dort genau dasselbe tun, von Leuten in Freistunden, die über den Hof rennen, von Klassen, die interessiert vom Gebäude aus neidisch auf den Unterricht im Freien herabblicken. Da müssen sich schon alle gut zusammenreißen.
Ich habe mein Hitzegame mittlerweile ordentlich aufgestockt. Für mein Lehrerpult habe ich mir einen nerdigen USB-Ventilator geholt, die Klassen werden mit einer Blumenspritze bedacht, die ich jeden Tag aus dem Tiefkühlfach hole. Regelmäßig laufe ich mit dem Ding durch die Unterrichtsstunden und besprühe die Lernerschaft. Und wer richtige Antworten auf Fragen liefert, wird extra mit einer kleinen Wasserdusche bedacht. Vielleicht etwas schräg. Aber die Motivation hat sich bei den tropischen Innentemperaturen dadurch exponentiell verbessert.
Mein neues Hitze-Setup
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Wenn der Chef in der Pause anruft, steht etwas Akutes an. Und so ist es auch. “Kann ich nach der Pause in Ihren Englischunterricht kommen?” Der berühmte Unterrichtsbesuch steht an – ein essenzieller Baustein für die anstehende Beurteilung. Und auf einmal fühlt es sich wieder wie früher an: Der Seminarlehrer im Unterrichtsversuch, die Lehrprobe, die Besuche vor der Lebenszeitverbeamtung, vor den Beförderungen. Man ist sofort im alten Muster. Und der Körper ist es auch: Stress breitet sich aus. Adrenalin. Ein bisschen Panik. Denn meine Stunde in der Oberstufe so kurz vor dem Notenschluss ist jetzt nicht so der Brüller. Um genau zu sein besteht mein Konzeptpapier in Evernote für die Stunde aus exakt drei Wörtern: Wiederholung – Text interpretieren – Video. Ich setze mich sofort hektisch hin und versuche, das Konzept zu erweitern, für den Fall, dass mir in der Aufregung etwas durch die Lappen geht oder ich den Faden verliere… bis ich plötzlich innehalte. Aus dem Nichts schält sich auf einmal ein Gedanke aus dem Panikwust. Ein bislang ungekannter, den ich in solchen Situationen noch nie hatte: Was soll dir denn passieren?
Ich bin Studiendirektor, ich bin Systembetreuer, ich habe mittlerweile über 15 Jahre Unterrichtserfahrung. Sofern ich niemanden aus dem Fenster werfe, wird mir nichts passieren.
Und wie aus dem Nichts geht mein Puls sofort runter. Das Adrenalin versiegt. Ich atme durch. Und mach mich auf in die Stunde.
Und sie lief.
Warum auch nicht? Shakespeare ist Selbstläufer. Aber ich bin das auch. Aus dem Stegreif fallen mir Kniffe ein, um die Stunde aufzulockern, zu öffnen, kollaborativer zu gestalten. Für die Textanalyse schicke ich den Kurs in Dreiergruppen nach draußen, um die Szene zu dritt zu spielen und vorzusprechen und hinterher mit den Ergebnissen reinzukommen. Irgendwann stehe ich mit dem Chef im leeren Klassenzimmer und müssen beide kichern. Um in einen leeren Klassenraum zu starren – dafür ist er nicht vorbeigekommen. Aber alles klappt besser als erwartet. Auch das Zeitmanagement. Ich ende mit dem Gong. Ohne ein einziges Mal auf die Uhr zu schauen. Man fühlt irgendwann, wenn sich die Stunde dem Ende zuneigt. Mittlerweile hat man ja schon tausende gehalten.
Aber spannend ist das schon, wie eingefahren man ist. Dass Trigger von damals auch die Verhaltensweisen von damals aufrufen. Klar, der Trigger ist derselbe. Die Situation ist es nicht. Der Kopf weiß das. Das Nervensystem aber nicht.
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“Guten Morgen, München! Die Frühling ist da!”, ruft die italienische Bedienung quer über den Weißenburger Platz an diesem sonnigen Samstag. Und er hat recht. Die Luft ist kühl, aber erfrischend, die Sonne strahlt von einem tiefblauen Märzhimmel, kein Wölkchen trübt den Horizont. Die Cafés füllen sich schon um neun Uhr morgens mit den ersten Gästen – die meisten mit einem Cappuccino vor sich, die ganz besonders Kühnen sogar mit einem Aperol. Die Stimmung ist gelöst, ent- und vor allem GEspannt auf alles, was das Jahr bringt. Der Winter war lange und trüb. Jetzt steht alles auf Neuanfang.
Es geht wieder los.
Bei uns an der Schule ist es genauso. Man befreit sich kollektiv aus dem Winterblues. Die Leute haben einfach wieder Lust. Ein neues Seminar ist bei uns eingetroffen und sehr vergnügt, ich arbeite sehr gerne an den Nachmittagen mit ihnen zusammen, um ihnen ein bisschen Handwerkzeug auf den Weg zu geben. Die Hardware dazu bringen sie selbst mit. Keiner der Teilnehmenden will eines dieser ollen Ausbildungsgeräte, die mir seit drei Jahren regelmäßig stimmungsmäßig den März verhageln. Das gab es noch nie.
Auch eine Premiere: die 1:1-Ausstattung. Die ging jetzt in der ersten Märzwoche los und als Team sind wir sehr auf die Rückmeldungen gespannt, wie es läuft. Denn der Start war ein bisschen mau. Gerade mal 60% der Unterschriften hatten wir zum vor drei Wochen veranschlagten Stichtag zusammen. Als Konsequenz haben wir die entsprechenden Eltern angeschrieben und deren Kindern vorerst die Geräte verboten. Als Konsequenz trudelten fast alle fehlenden Unterschriften innerhalb von 12 Stunden ein. Teilweise um drei Uhr in der Früh wurde alles hochgeladen. Die Lernplattform zeichnet sowas gnadenlos auf. In dieser Hinsicht werden wir also unseren modus operandi etwas anpassen müssen. An die Selbständigkeit von zehnten Klassen zu appellieren funktioniert nur so semigut.
Auch mein Blog läuft wieder an und war ein bisschen im Winterschlaf. Sorry about that. Es war ein bisschen was los bei mir, was hier nicht in den Blog gehört. Meine Liebsten wissen ja ohnehin Bescheid. Aber sagen wir es so: 2026 wird vielleicht das Jahr der Neuanfänge. Und der Plural ist mit Absicht gewählt.
Spannend.
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So, das Halbjahr geht los, und damit ist bei uns der Startschuss zur 1:1-Ausstattung in den zehnten Klassen gegeben. Es wird ernst.
Nach dem pädagogischen Nachmittag im November haben wir alles festgezurrt, in Ordner in Drive gesteckt und auch dort kollaborativ für alle Beteiligten der Schulfamilie Dokumente und digitale Produkte erstellt.
Die Kollegen baten wir über ein kollaborativ beschreibbares DOC-Dokument um Fragen, die sie noch zur 1:1-Ausstattung hatten. Daraus haben wir im Laufe der Monate ein FAQ erstellt, das wir zum Startschuss allen zur Verfügung stellen. Sollten im Laufe des Schuljahres weitere Fragen auftauchen, können Kollegen diese ganz einfach über einen Link in die DOC-Datei eintippen und wir beantworten das alles bis zum nächsten 1:1-Startschuss.
Unser Space zur Digitalen Schule der Zukunft in vollem Glanz
Für die Eltern haben wir eine Anleitung erstellt, wie die iPads eingerichtet werden sollen. Denn an das Thema MDM wollten wir uns bei Gott nicht heranwagen. Geräte, die Eigentum der Eltern sind, mit Hilfe von einem solchen Ding in das Schulsystem einzupflegen, fühlt sich schräg an. Wenn in diesem Zusammenhang irgendetwas schief geht, steht immer die Frage der Haftung im Raum. Und bei den ganzen 1000 Mini-Handgriffen, die im Zuge von Digitale Schule der Zukunft nötig waren, ist das eine zusätzliche Baustelle, die wir uns nicht noch auch antun wollten.
Für die Schüler haben wir in Zusammenarbeit mit den Medienwarten einen Kurs in der Lernplattform erstellt. Dort finden die Schüler zunächst einmal auch FAQs in Form von universellen Textfeldern als Akkordeon und einen Lauffaden.
Auszug aus unserem FAQ für DSdZ-Klassen
Da wir ja erst in der 10. Klasse erst anfangen, wollten wir zunächst an die Selbstständigkeit unserer Schülerschaft appellieren und versuchen, ob sie sich das Einrichten des iPads mit allen nötigen Programmen nicht auch selbst aufschaufeln können. Dazu gibt es im Kurs eine PowerPoint-Präsentation, die die Kids auf knapp 20 Folien von vorne bis hinten durch Registratur und Einrichtungsprozesse führen.
Verhaltensregeln werden durchgelesen und durch Klick als gelesen markiert und in der Lernplattform gespeichert.
Die dazugehörigen Verhaltensregeln im Unterricht sowie die Unterschrift, mit der sie sich zur Einhaltung verpflichten, sind einmal als Aufgabe zum Hochladen und dann als Datei angelegt, die Sie als erledigt markieren müssen. Dadurch haben wir in Windeseile im Blick, wer schon alle Vorgaben erfüllt hat und das Tablet im Unterricht nutzen darf – und wer nicht. Letztere dürfen das Tablet dann so lange nicht nutzen, bis alles gemacht ist.
Dann schauen wir mal, wie es läuft.
Drückt uns die Daumen.
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Das Thema H5P und seine diversen Formate sind auf dem Blog hier schon seit geraumer Zeit immer wieder Thema. Und mittlerweile sind wir auch schon bei Folge… öhm… 24 (😲) angekommen. Heute schauen wir uns mal Image Sequencing an, und was sich damit so machen lässt.
Grundsätzlich gilt es bei der Aktivität darum, eine zufällig vorgegebene Abfolge von Bildern in die richtige Reihenfolge zu ziehen. Das lässt sich für eine Reihe von Aktivitäten nutzen:
eine Bildergeschichte rekonstruieren
einen Versuchsablauf in die richtige Reihenfolge bringen
eine Vorgangsbeschreibung sinnvoll wiederherstellen
Bilder nach Kriterien ordnen (Planeten von klein nach groß; Länder nach Gebietsgröße oder Bevölkerungsdichten, Chronologie von Ereignissen, Politikern und ihren Vorgängern bzw. Nachfolgern)
… in meinem Fall sollen die Schüler die vier Weltzeitalter in Ovids Metamorphosen in die richtige Chronologie bringen.
Wie geht’s?
Zunächst wählt man wie immer über den H5P Hub die entsprechende Aktivität aus – in unserem Fall besagtes Image Sequencing. Hier werden die bereits bekannten Kategorien und Textfelder ausgefüllt. Unter Titel wählt man einen Namen für seine Aktivität, damit man sie später schneller auffindet. Unter Task Description erfolgt wie üblich eine kleine Anleitung für die Schützlinge. Unter Images legt man die Kärtchen an, auf denen die Bilder zu sehen sind. Die entsprechenden Bilddateien lädt man in einem gängigen Format (PNG, JPG) über den + Hinzufügen-Button hoch, unter Image Description hinterlegt man eine zwingend notwendige Bildunterschrift, die unter der Abbildung erscheinen wird.
Wer möchte, kann auf jedem Kärtchen zusätzlich noch eine Audio-Datei hinterlegen, die die Abbildung akustisch unterstützt (im Ovid-Fall wären zum Beispiel die entsprechenden vorgelesenen Verse denkbar). Diese lassen sich bei jedem Kärtchen über das Plus-Symbol im Bereich Audio Files hochladen oder als URL verlinken. Für Letzteres kopiert man einfach die Internetadresse ins freie Textfeld URL der Audiodatei eingeben.
Tja, und das war’s auch schon. Man sieht, kein Zauberwerk.
Wie die Aktivität von hier zu den Schülern kommt, lest ihr hier.
Wenn ihr weitere Ideen für die Aktivität hat, schreibt mir in den Kommentaren.
Und schon geht’s weiter mit Aktivität 25.
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Ende Oktober stand irgendwann ein Filmteam erst vor, dann in der Schule. Hintergrund war so einfach wie unglaublich: Die Stadt München ist tatsächlich ein bisschen pleite, aber sehr auf Publicity bedacht. Deswegen hatte sie eine Crew losgeschickt, um an unserer Schule ein bisschen Filmmaterial einzufangen, um zu zeigen, dass der Stadt das Thema Bildung und Bildungsstätte trotz zugedrehter Geldhähne wichtig ist. Denn bei unserem Gebäude wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt. Es ist denkmalgeschützt, daher musste bei der Renovierung und Generalinstandsetzung sehr behutsam vorgegangen werden. Und für das entsprechende Baumaterial kann man nicht einfach zum Baumarkt ums Eck.
Deswegen gingen für die vier Jahre, in der unser Schulgebäude kernsaniert wurde, Millionen von Euro drauf. Eine dreistellige Millionensumme, um genau zu sein. Und um das zu demonstrieren, standen ein paar Herren und Damen vor der Tür, die gerne alles davon filmisch einfangen wollten. Und da Schule ohne Menschen langweilig ist, standen sie plötzlich auch in meinem Unterricht. Für meine fünfte Klasse eine große Sache – und auch ich war zu Beginn schon ein bisschen genervt, dass ich wieder nicht rechtzeitig “nein” gesagt habe (das Thema ist ja nicht neu bei mir 😎). Denn natürlich blieb es nicht nur bei ein paar Snippets aus dem Lateinunterricht. Auf einmal wurde man auch zu Interviews geladen. Reicht man den Leuten auch nur den kleinen Finger…
Aber das Ergebnis ist ganz gut geworden. So gut, dass ich hier einfach mal den Link zum Endergebnis da lasse.
Das Verrückteste? Das waren nicht die letzten Filmaufnahmen von mir 🙈
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Ich mag in unseren fünften Klassen immer diese Faszination, mit der die Kiddies immer an die lateinische Sprache herangehen. Wo viele andere Elfjährige mit Englisch beginnen, fühlen sich die unsrigen immer wie ein geheimer Kreis von Eingeschworenen, die Zugang zu geheimen Informationen bekommen, die in dem Alter sonst niemand hat. Entsprechend wird jeder Erkenntnisgewinn vor allem im ersten Halbjahr immer wie eine große Party gefeiert.
Akkusativendung? Helau! Endlich alle Personen durchkonjugieren und in Übungen ein “ich” verwenden dürfen? Hurra!! Endlich die lang versprochene Ex, in der alles endlich mal angewendet werden darf? Juhu!!!
Ihr glaubt mir nicht? Ich hab den unumstößlichen Beweis. Nämlich hier auf der Rückseite eines gerade geschriebenen Tests. Wenn die Euphorie nur über all die Jahre genauso anhielte…
Und die Freude ward groß. Euphorie nach der ersten Lateinex
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Keine Sorge, das ist echt nix Großes. Aber ich merke immer wieder, dass ich die Aktivität Abstimmung immer wieder gerne quick and dirty bei mir in sämtlichen Kursen in der Lernplattform von ByCS einsetze. Das Ding ist in der Regel blitzschnell erstellt, ebenso schnell durchgeführt und bietet sofort jede Menge Redeanlässe.
Letztlich kann man ja alles zur Abstimmung stellen: Wandertagsziele, (Klassensprecher-)Wahlen, Debattensieger, Klassenlektüre… Ich nutze es gerne immer wieder im Literaturunterricht in der Oberstufe zu Themen, die man im Nachgang immer mit Textbelegen unterfüttern muss. So auch dieses Mal wieder. Am Ende von The Great Gatsby, den ich in der Oberstufe immer gerne lese, war dieses mal die große Frage gestellt: Wer von den Charakteren ist denn nun der böseste von allen?
Wie wird’s gemacht?
Nach dem Erstellen der Aktivität gibt man unter den Optionen lediglich die möglichen Antwortmöglichkeiten an und entscheidet, ob man den Kursteilnehmenden mehrere Wahlmöglichkeiten zur Verfügung stellen möchte oder eben nicht (Entsprechend ein Ja oder Nein setzen bei Anzahl der Antworten bei den Abstimmungsoptionen beschränken). Unter Ergebnisse kann man sich am Ende noch entscheiden, ob bei der Darstellung der Resultate die Namen der Teilnehmenden angezeigt werden oder eben nicht (Auswahl Veröffentlichung der Ergebnisse vollständig anonym). Das hat direkte Auswirkungen auf die Optik, da in letzterem Falle die Ergebnisse als schicke Balkengrafik daherkommen. Und jeder Beamter steht auf Grafiken mit Balken:
Darstellung der Ergebnisse in Balkenform, wenn man die Ergebnisse auf “anonym” setzt
Bei der Darstellung mit Namen sieht das leider nicht so hübsch aus:
Aber durch die Nennung der Namen (hier nicht abgebildet. Datenschutz und so…) darunter hat man sofort mehr Redeanlässe, weil man die Leute direkt ansprechen kann, warum sie sich dafür entschieden haben. Für mich hier in der Abstimmung hoch interessant ist, dass sich beim Thema Wer ist der Bösewicht quasi alle einhellig auf Daisy gestürzt haben. Vor allem die Schülerinnen. Wirklich jede einzelne Kursteilnehmerin hat sich für das Dummchen als Hassobjekt entschieden. Die Männer, die ja teilweise ja auch gut in kriminellen Machenschaften verwickelt sind und alle ihre Leichen im Keller haben, wurden komplett ignoriert. Sowas mit Hilfe der Abstimmung und des Textes herauszufinden und zu begründen, finde ich hochspannend.
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