• Technik,  Unterricht

    đŸ’„BOOM!đŸ’„-ers

    Englischunterricht erfordert immer wieder mal neue Perspektiven. Vor allem in der Oberstufe. Anders in Latein sind die Themen bestĂ€ndig im Fluss: Einen Text von 2019 zu Theresa May und dem Brexit-Desaster brauche ich drei Jahre spĂ€ter nicht mehr hervorzukramen. Und so muss man bei den im Lehrplan vorgegebenen Großthemen immer mal wieder am Puls der Zeit horchen.
    Zum GlĂŒck gibt’s Twitter, wo man so einiges mitbekommt. Zum Beispiel die OK-Boomer-Debatte, die schon 2020 durch die sozialen Netzwerke rauschte und das Problem des Generationenkonfliktes verdeutlicht, das im Großthema individual and society des Lehrplans verankert ist. Dieser verlĂ€uft immer nach demselben Muster: Alte verstehen die Jugend nicht, die Jugend nicht die Alten. Und das produziert auf beiden Seiten immer wieder Aggressionen unterschiedlicher Art: Die Alten zetern ĂŒber die Nachfolgegeneration, wo es nur geht – und die Jugend lĂ€sst ihrem Ärger in sarkastischen Bild-Textkommentaren Luft, die den Altvorderen in ihrer Bedeutung schwer zugĂ€nglich sind. NĂ€mlich in Memes.

    Neuland

    Das Thema ist fĂŒr mich selbst etwas heikel: Als nicht-Millennial kenne ich Memes nur beilĂ€ufig. Und vieles davon ist mir ebenso verschlossen wie den schon erwĂ€hnten Boomern. Mit derartigem Randwissen in einer Abiturklasse aufzutauchen, kann fĂŒr die Lehrkraft schon gut daneben gehen. Das wirkt schnell hilflos oder – noch schlimmer – anbiedernd… pardon… cringe.

    Los geht’s

    Aber, oh Wunder: Die Leute waren Feuer und Flamme! Begeistert haben sie erst im Netz diveser Boomer-Memes gesucht, um ein GespĂŒr fĂŒr die Machart zu bekommen. Die besten haben wir zusammengestellt, prĂ€sentiert, analysiert und bewertet: Welche Reizpunkte werden angesprochen? Treffen sie den Kern der Sache? Sind sie ĂŒberzeichnet? Treffen sie ĂŒberhaupt nicht zu?

    Absoluter Höhepunkt war aber zum Schluss das Erstellen von eigenen OK-Boomer Memes mit Hilfe eines Meme Generator im Netz. Was der Kurs da in knapp 10 Minuten rausgehauen hat, war der Wahnsinn. Wir haben TrĂ€nen gelacht. Ich habe TrĂ€nen gelacht… und mich auch ein bisschen ertappt gefĂŒhlt, weil man sich doch mittlerweile in einigen Positionen wieder findet, die in den Memes angesprochen werden.

    Die besten Memes zu dem Thema will ich euch natĂŒrlich nicht vorenthalten â˜ș

    Hast du eine Meinung dazu? Dann hinterlasse einen Kommentar oder eine Wertung.
    5
  • Allgemeines,  Alltag,  Latein

    Von Kuschelkissen

    Was fĂŒr ein scheußliches Wetter! Draußen hĂ€ngt der Nebel dick ĂŒber der Stadt, die Temperaturen krebsen um den Gefrierpunkt herum, die Sicht ist getrĂŒbt. Die Straßen zeigen sich menschenleer und lediglich von den tapfersten Recken bevölkert, die dem eisigen Wind trotzen und schnellstens einen Platz im Warmen suchen. Zum Beispiel in einem CafĂ© in der MĂŒnchner Innenstadt. Wie gemĂŒtlich das alles hier ist: Wohlige WĂ€rme im ganzen Raum, der vom ruhigen Gemurmel tiefenentspannter Menschen erfĂŒllt ist. Im Hintergrund surrt regelmĂ€ĂŸig das wohl vertraute GerĂ€usch einer Kaffeemaschine, der Geruch von Cappuccino und Earl Grey liegt in der Luft. An den Tischen leuchten Kerzen und flackern beruhigend vor sich hin. Da lĂ€sst man sich doch gerne nieder.

    Auf einer Bank zum Beispiel, die mit kuschligen Kissen zum Rasten und Ruhen einlĂ€dt. Und dann auch noch auf Latein! NĂ€mlich mit den Anfangszeilen von Vergils Aeneis! In schönsten 08/15-Fonts prangen dort die VersstĂŒcke, die in die Weltliteratur eingingen. Hier ein bisschen Kalligraphieschrift, dort ein paar Serifen-Bögen. Ein bisschen Times New Roman, ein bisschen artsy Kursive. Wunderschön! Wie toll, dass kein Mensch den Sinn der Verse versteht, die dort zu lesen sind. Denn die Aeneis steht fĂŒr alles – nur kein WohlfĂŒhlkino: Irrfahrten, Weltuntergangsstimmung, Entfremdung vom eigenen Staat, Tod von Verwandten, Entzweiung von Familien, Hinraffen ganzer StĂ€dte durch eine Seuche… Ă€hm… öhm… vielleicht doch nicht so unpassend…

    Arma virumque cano, Troiam qui primum ab oris…
    Hast du eine Meinung dazu? Dann hinterlasse einen Kommentar oder eine Wertung.
    5
  • Allgemeines

    Weihnachtsferien 2021

    Wolfgang Amadeus Mozart soll in seinem Tagebuch einmal vermerkt haben:

    “Gar nichts erlebt. Auch schön”.

    Die Historie widerlegt diesen schönen Ausspruch leider als LĂŒge, aber keines der geflĂŒgelten Worte könnte meine diesjĂ€hrigen Weihnachtsferien besser zusammenfassen.
    Parties gefeiert? Ganz bestimmt nicht. Freunde getroffen? Nope. Mit Kollegen auf einen Kaffee verabredet? Nichts dergleichen. Silvester gefeiert? Zu zweit. StÀdetrips gemacht? Mitnichten.

    TatsĂ€chlich habe ich die erste HĂ€lfte der Ferien nur mit Schlafen verbracht. GefĂŒhlt so viel wie seinerzeit nach dem Staatsexamen nicht mehr. Die zweite HĂ€lfte wurde etwas korrigiert. Und gelesen. Und gut gegessen. Und dann wieder geschlafen.

    Es klingt ganz furchtbar öde. Aber nichts anderes habe ich gebraucht. Vor allem im Hinblick auf das, was pandemie-bedingt in den nÀchsten Wochen noch vor uns liegt. Passt auf euch auf!

    Hast du eine Meinung dazu? Dann hinterlasse einen Kommentar oder eine Wertung.
    5
  • Latein,  Technik,  Unterricht

    H5P OlĂ© – Folge 16: Multiple Choice

    In dem ganzen Überangebot an tollen Möglichkeiten von H5P ĂŒbersieht man gerne mal die AktivitĂ€ten, die der Bread-and-Butter-Fraktion angehören: Kleine ProgrĂ€mmchen, die fast schon selbstverstĂ€ndlich geworden sind, aber einen festen Platz im Repertoire haben sollten. Zumal einige davon in komplexeren Aufgabentypen von H5P auftauchen (z. B. die Virtual Tour). Eins davon ist unser altbekannter Freund, Monsieur Multiple Choice.

    Wie wird’s gemacht?

    In H5P Ratzfatz! Vor allem, wenn man schon mit anderen AktivitĂ€ten gearbeitet hat, denn hier treffen wir auf lĂ€ngst bekannte Kategorien. Und da wir die schon alle kennen, erlaube ich mir sie in GĂ€nze hinzuklatschen. DafĂŒr aber in medienwirksamem H5P. VoilĂ :

     

    Kleine Info-Boxen sind schnell mit Hilfe eines “Tipptextes” erstellt.

    Eine Prise Extra

    Da Multiple Choice auch gerne in Test-Ă€hnlichen Umgebungen in H5P zum Einsatz kommt, sind abschließend weitere Einstellungen möglich. Unter Gesamtfeedback lassen sich zusĂ€tzlich zu den oben beschriebenen individuellen Feedbacks zu den einzelnen Antworten zusammenfassende Abschlussbemerkungen festlegen, wie wir sie auch schon in der allerersten AktivitĂ€t Drag the Words gesehen haben. Möchte man am Aussehen der AktivitĂ€t noch etwas feilen, bietet sich ein abschließender Blick in das UntermenĂŒ der Verhaltenseinstellungen, die bei Multiple Choice um ein paar Optionen erweitert sind:

    Weitere Einstellungen sind unter den Verhaltenseinstellungen möglich.

    So findet sich hier erstmalig (zumindest fĂŒr mich) die Auswahl Frageart, bei der man das Design der anklickbaren Boxen verĂ€ndern kann. Möchte man verhindern, dass die Antwortmöglichkeiten nicht immer in derselben Reihenfolge erscheinen, sondern durchgemischt werden, empfiehlt sich ein Klick in der Box ZufĂ€llige Reihenfolge der Antworten. Auf diese Weise lassen sich Antwortmuster nicht mehr auswendig lernen.

    Wie diese AktivitĂ€t von hier zu den SchĂŒlern kommt, lest ihr hier.
    Wenn ihr weitere Ideen fĂŒr die AktivitĂ€t habt, schreibt mir in den Kommentaren.

    Und schon geht’s weiter mit AktivitĂ€t 17.

     

    Hast du eine Meinung dazu? Dann hinterlasse einen Kommentar oder eine Wertung.
    0
  • Allgemeines

    Jahresausklang

    In unserer Hausgemeinschaft hat sich ĂŒber die Jahre ein kleiner Brauch eingeschlichen, den ich mehr und mehr liebgewonnen habe: Wir heinzelmĂ€nnchen: FĂŒr kleine GefĂ€lligkeiten bedankt man sich nicht nur persönlich von Angesicht zu Angesicht. ZusĂ€tzlich stellt man dem entsprechenden Nachbar heimlich kleine Aufmerksamkeiten mit einer Dankeskarte vor die WohnungstĂŒr.

    Jedes dort deponierte PrĂ€sent erzĂ€hlt seine Geschichte: Die Flasche Prosecco gab’s fĂŒrs Gießen der Blumen, den Sekt fĂŒrs Tragen und Aufbauen des sperrigen MöbelstĂŒcks. Zwei Flaschen Rotwein brachte der peinlich berĂŒhrte Nachbar mit dem schlechten Gewissen, der mir beim Abbiegen ins Auto gedonnert war. Ein Marzipan-Survival-Paket stellte die 89-jĂ€hrige Dame aus dem ersten Stock bei mir ab, um mir in der Lockdown-Zeit eine kleine Freude zu machen. Ich liebe diesen Mini-Brauch. Und ich wĂŒnschte ich könnte ihn auf andere Gemeinschaften ausdehnen, die nicht mit mir unter einem Dach leben.

    Ich hĂ€tte eine Menge an PrĂ€senten zu vergeben: FĂŒr das Teilen von Freud und Leid im Schulalltag, fĂŒr das Mitgestalten von Unterricht, fĂŒrs Fortbilden, fĂŒr den Einsatz fĂŒr die Gemeinschaft, fĂŒr das Ertragen der zahlreichen EinschrĂ€nkung in einer Pandemie, fĂŒrs Entgegenhalten, fĂŒr den Austausch, fĂŒrs Anpacken, fĂŒrs Zuhören, fĂŒr gute GesprĂ€che, fĂŒrs Dasein. Ohne persönliche Interaktion wĂ€re 2021 ein absolutes Desaster gewesen. So sieht man aber, worauf es in einer so verrĂŒckten Zeit ankommt um sie gesund zu ĂŒberstehen: Auf uns.

    Auf in ein gutes neues 2022!

     

    đŸ„ł

    Hast du eine Meinung dazu? Dann hinterlasse einen Kommentar oder eine Wertung.
    5
  • Allgemeines

    A Pups of Christmas

    Dieser Tage flatterte mir eine wunderbare Weihnachtskarte ins Haus, die seitdem meinen Schreibtisch ziert. Das Design von Mariell Strate aus der Grafik-Werkstatt brachte mich in diesem Dezember immer wieder zum Schmunzeln, weil es fĂŒr diesen Jahresausklang so bezeichnend ist – Es weihnachtet ein bisschen, und trotzdem ist es auch ein bisschen fĂŒr den Allerwertesten. Denn von der staaden Zeit bleibt dieses Jahr noch viel weniger ĂŒber als sonst.

    Lieb’s!

    An Schulalltag war in den letzten Wochen einfach nicht zu denken. Permanent war was los. Zweimal die Woche testen, dreimal die Woche testen, am Ende tĂ€glich testen. RegelmĂ€ĂŸig Kinder in QuarantĂ€ne. Mal als Kontaktperson, mal als positiver Fall. Dann fehlten wieder einzelne Klassen, da gehĂ€uft FĂ€lle auftraten. Mitten in der Klausurenzeit wurde dann die komplette Oberstufe nach Hause geschickt. Also sprang man wieder zwischen PrĂ€senz- und Onlineunterricht hin und her. Eine RĂŒckkehr in den Unterricht war fĂŒr unsere Abschlussklasse erst zwei Tage vor den Weihnachtsferien möglich – aber nicht verpflichtend. Wer sich nicht freitesten wollte, konnte zuhause bleiben. Und so wurden wieder Schulaufgaben und Klausuren geschrieben, bei denen eine Handvoll Leute fehlte. Das heißt, dass ĂŒber die Ferien wieder Nachschriften anzufertigen sind. So auch bei mir. Von fĂŒnf gehaltenen Schulaufgaben habe ich exakt noch einmal fĂŒnf zusĂ€tzlich erstellt. Das sind jedes Mal knapp 2-3 Zeitstunden zusĂ€tzlich. Dazu kam noch ein Auffahrunfall, ein Boostertermin und zwei vierstĂŒndige Videokonferenz-Termine mit der Stadt MĂŒnchen wegen der Technik in unserem frisch renovierten GebĂ€ude.

    Die Freizeit hat darunter arg gelitten. Und das merkt man. Die Weihnachtsdeko wurde erst letztes Wochenende ausgepackt. Mein SchlafbedĂŒrfnis ist so hoch wie nie. Und um genau letzteres werde ich mich in diesen Weihnachtsferien zu allererst kĂŒmmern. Ich hoffe, ihr tut das auch!
    Erholt euch schön!

    Hast du eine Meinung dazu? Dann hinterlasse einen Kommentar oder eine Wertung.
    5
  • Technik,  Unterricht

    Schul-iQuatsch

    Als Systembetreuer ist man ja immer mal wieder mit Prozessen konfrontiert, deren Sinnhaftigkeit man besser nicht hinterfragt. Das können ganz einfache Handgriffe sein. Zum Beispiel das Bestellen von neuen Lampen fĂŒr den Beamer. Wer glaubt, einfach mal bei den HĂ€ndler seines Vertrauens vorbeischauen zu können, irrt leider. Anfragen, Abwicklung und Versand muss ĂŒber den jeweiligen SachaufwandstrĂ€ger abgewickelt werden. Und das ist dank Papierkram, Formularen und eMail-Adressen gerne mal eine wochenfĂŒllende Aufgabe. Wie jĂŒngst passiert. Stichwort: iPads.

    Am Anfang ward es gut

    Unser altehrwĂŒrdiges Gymnasium erhielt mitten in der Corona-Zeit seine ersten iPad-Koffer. Da wir die nicht fĂŒr den Unterricht nutzen konnten – denn den gab es vor Ort ja nicht – haben wir die GerĂ€te, nachdem wir sie erst ins System eingepflegt hatten, wieder alle plattgemacht und an das Kollegium ausgegeben, um auf diese Weise zusĂ€tzliche GerĂ€te fĂŒr den Online-Unterricht bieten zu können. Jetzt ist ja bekanntlich (Achtung, Ironie!) alles gut, die Inzidenzzahlen total moderat, die Pandemie gĂ€nzlich vorbei, sodass wir endlich die GerĂ€te wieder im Unterricht einsetzen können. Also ging es von vorne los: Die liebgewonnen iPads von den Kollegen wieder einsammeln, wieder platt machen, wieder neu installieren, wieder ins System einpflegen. HĂ€ndisch. Und das ganze vierzig mal. Aber dann lĂ€uft es gĂ€nzlich automatisch. So sagt man uns.
    Jetzt mĂŒssen da nur noch die nötigen Apps fĂŒr den Unterricht drauf. Aber das ist leichter gesagt als getan: Denn einfach in den App-Store stĂŒrmen und alles leer rĂ€umen, ist nicht. Die Bestellung muss ĂŒber den SachaufwandstrĂ€ger geschehen. Und der meldet sich auch sofort ĂŒber meine eMail-Adresse der Schule. Es kann losgehen…

    Erste HĂŒrden

    Wir erstellen gemeinsam in einer Videokonferenz ein Schulkonto bei Apple inklusive Apple ID, mit der kĂŒnftig geshoppt werden kann. Das geht erstaunlich fix und ist schnell von Erfolg gekrönt. Die grĂ¶ĂŸte Jubelfreude kommt zum Schluss in Form einer AnkĂŒndigung, dass man uns probeweise 700€ Guthaben freischaltet. “Wir schicken Ihnen dann einfach eine Mail von Apple, in der sie mit Hilfe eines Links dieses Guthaben aktivieren können. Das geht ganz einfach.” Heißt es von der Stadt. Prima! Also warte ich. Auf eine Mail, die nicht kommt. Auch nicht nach zwei Tagen. Nach drei. Am vierten Tag rufe ich an um nachzufragen. Der Herr am Telefon schaut nach. Doch doch, die ist raus. Vor fĂŒnf Tagen. Aber ich finde nichts. Man schickt sie mir wieder. Aber es kommt wieder nichts an. Wir probieren herum und herum. Bis wir den Lapsus entdecken. Die Mail ist an meine Verwaltungsadresse rausgegangen, die ich als Systembetreuer zusĂ€tzlich zu meiner eigentlichen SchuleMail habe. WĂ€re ganz geschmeidig gewesen, das zu wissen.
    Also ran an unseren Verwaltungsrechner. Eingeloggt eMail auf und tatsĂ€chlich, da ist sie. Eine Mail von Apple mit einem Link, um das Guthaben zu aktivieren. Link geklickt, Browser geht auf. Nichts passiert. Ich versuche es noch einmal. Zweimal. Dreimal. Nichts passiert. Ich versuche den Link mit einem anderen Browser zu öffnen. Wieder passiert nicht. Erneut rufe ich bei der Stadt an und schildere das Problem. Mann möchte mit mir in der Leitung noch einmal auf den Link klicken. SelbstverstĂ€ndlich passiert immer noch nichts. Die Leute sind ratlos und bitten mich am nĂ€chsten Tag wieder anzurufen. Mittlerweile ist eine Woche ins Land gezogen. Am nĂ€chsten Tag erhalte ich die Nachricht, ich solle auf dem Verwaltungsrechner einfach Safari installieren. Apple links gingen bekanntlich mit Apple Browser an am besten.  Diese Nonchalance, mit der mir dieser InkompatibilitĂ€t als fashionable gadget unterbreitet wird, Ă€rgert mich maßlos. Außerdem handelt es sich um einen Windows-Rechner. Safari gibt es dafĂŒr schlicht und ergreifend nicht. Dass das den Mitarbeitern nicht bekannt ist, finde ich ziemlich verstörend. Alternativ gehe auch Chrome, heißt es. Soll ich halt das herunterladen. Und das mache ich auch. Jedenfalls versuche ich es. Denn bei der Installation erscheint eine Fehlermeldung. Da wir es hier mit einem Verwaltungsrechner zu tun haben, sind nĂ€mlich jegliche Installationen von Fremdsoftware, die von der Stadt nicht autorisiert sind, verboten. Also komme ich immer noch nicht auf den Link. Entnervt greife ich zum Äußersten: ich schicke mir die eMail mit dem Link an meine Schuladresse und öffne diese mit meinem pĂ€dagogischen Rechner, der nicht Teil des Verwaltungsnetzes ist. Auf dem Schulrechner lade ich Chrome herunter versuche mich an dem Link. TatsĂ€chlich. Endlich funktioniert es. Erleichtert gebe ich im Apple School Manager die Adresse meines Accounts ein. Und werde just gesperrt. Wieder passiert nichts.

    Oh Apple what doest thou?

    Dieses Mal eine halbe Woche.  Die Leute von der Stadt sind wieder ratlos. Sie bieten mir an, mein Passwort zurĂŒckzusetzen. Und das mache ich auch. Beim Eingeben von eMail-Adresse und Initialpasswort bekomme ich zu hören, dass mein Account so nicht existiert. Wir reden hier von dem Account, den wir damals in einer Videokonferenz erstellt hatten. Aber das ist offensichtlich der falsche. Denn auf einmal muss ich die eMail Adresse meines Verwaltungskontos angeben, nicht den meines pĂ€dagogischen Kontos. Nun klappt es. Ich bekomme eine CSV Datei als Download, in der unter verschiedenen DatensĂ€tzen auch ein Code zum Einlösen vorhanden ist. Diesen soll ich, wie es in der eMail heißt, in einer Maske eingeben, zu der ein Link fĂŒhrt. Ein Link. Ich ahne Böses. Und so ist es auch. Wieder ist der Link mit keinem einzigen Browser zu öffnen. Dieses Mal weder im Verwaltungsnetz, noch im pĂ€dagogischen Netz. Ich kann jeden Browser ausprobieren. Es klappt nicht. Kein Firefox. Kein Edge. Kein Chrome. Ich leihe mir sogar ein iMac von einem unserer Kollegen aus, um den Link auszuprobieren. Aber es kommt nur eine Fehlermeldung. Mittlerweile sind zwei Wochen vergangen. Ich melde mich wieder bei der Stadt. Mittlerweile zum gefĂŒhlt Dutzend Mal. Wieder ist man etwas ĂŒberfragt und will sich mit mir noch einmal in Kontakt setzen. Vorsichtshalber soll auch noch eine Frau vom stĂ€dtischen Apple-Support dazukommen. Ich komme mir vor wie ein absoluter AnfĂ€nger.
    Eine Woche spĂ€ter folgt ein video call. Der kĂŒrzeste, den ich jemals erlebt habe. Denn ich bekomme nach einer Woche Warten gesagt, dass ich diesen Code auch alternativ ganz einfach im Apple School Manager eingeben kann. Gut zu wissen, aber das hĂ€tte man uns auch einfach vorher sagen können. Also wieder in den School Manager eingeloggt, dieses Mal mit meiner Verwaltungsadresse, ich bin ja lernfĂ€hig, Code eingegeben und oh Wunder das Geld ist da. Wir können einkaufen. Zumindest theoretisch.

    Also kaufen wir einen Schwung Apps fĂŒr den Kunstunterricht. Apps fĂŒr 40 iPads in den Warenkorb. Bestellung abschließen, Geld abbuchen. Dann ein Warnbildschirm vom Apple School Manager.

    Meldung des Grauens!

    Ich soll in den Einstellungen meine Rechnungsdaten aktualisieren. Allerdings wird mir nicht gesagt, was genau. Ein Button mit dem verheißungsvollen Namen “Gehe zu Einstellungen” leitet mich zu meinem Profil. Aber da sind sĂ€mtliche Daten vorhanden. Ein weiterer Link in diesem MenĂŒ fĂŒhrt mich zu apple.com, wo ich mein Profil in erweiterter Ansicht sehe. Alles da, mit Ausnahme der Zahlungsinformationen. Die kann ich optional eingeben. Aber wozu? Immerhin habe ich ja gerade ein Guthaben freigeschaltet. Und welche Kontonummer soll da hin? Etwa meine? Ich gebe vorsichtig mal mein Paypal Konto ein. An sich ja ein Irrsinn, sein privates Konto fĂŒr den Kauf von Apps fĂŒr den dienstlichen Gebrauch rauszurĂŒcken. Aber What the heck – ich will einfach, dass es klappt. Also alles eingeben. Wieder dieselben Apps kaufen. Ach, Moment geht nicht. Der Apple School Manager hat sich automatisch geschlossen, als er mich zu apple.com weiter geleitet hat. Also wieder einloggen, wieder auf eine Doppelauthentifizierung gewartet, Code eingegeben, Apps gesucht, in Warenkorb gelegt, Kauf abgeschlossen… Wieder dieselbe Meldung. Ich soll unter den Einstellungen meine Informationen komplettieren. AAAAHHHH!!!

    Wieder bei der Stadt angerufen, dieses Mal direkt beim Apple Support. Ich bekomme mit einer Zen-artigen Stimme geantwortet, dass ich einfach eine Telefonnummer eingeben soll, um den Kauf abzuschließen. “ABER ICH HABE UNTER EINSTELLUNGEN EINE TELEFONNUMMER ANGEGEBEN” brĂŒlle ich ins Telefon. “Aber wieso geben Sie denn die unter Einstellungen ein?”, will Frau Zen wissen. “WEIL MICH DER SCHOOL MANAGER DA AUTOMATISCH HINVERWEIST!!” “Ach, das ist ja lustig”, wird am anderen Ende geschmunzelt. “Dann haben Sie wohl gerade einen Bug gefunden. Sie mĂŒssen eine Telefonnummer im Bereich Apps und Programme eingeben, nicht unter Einstellungen.” Ich bin kurz davor alles Equipment vor mir kurz und klein zu schlagen. Was fĂŒr ein umstĂ€ndliches System! Was fĂŒr eine schreckliche Kaufabwicklung! Was fĂŒr eine sinnlose Verschwendung an Lebenszeit!
    Hast du eine Meinung dazu? Dann hinterlasse einen Kommentar oder eine Wertung.
    4
  • Allgemeines,  Alltag,  Unterricht

    Nikolo bum, bum 2021

    Nikolaustag ist bei uns an der Schule immer ein kleines Gemeinschaftsevent: Die fĂŒnften Klassen sind in heller Aufregung, weil sich das GerĂŒcht hartnĂ€ckig hĂ€lt, der Nikolaus gehe höchstpersönlich durch die Unterstufen. Und so ist es auch: Jedes Jahr schlĂŒpft ein mĂ€nnlicher Kollege die Kutte unseres ehemaligen Schulpriesters, die er uns fĂŒr diesen Zweck hinterlassen hat. Von Engeln aus der SMV flankiert und einem schaurig geschminkten Krampus aus der Oberstufe im Schlepptau geht er die einzelnen RĂ€ume ab, um den gespannten Klassen aus seinem berĂŒhmten goldenen Buch vorzulesen. Dort sind immer die guten und bösen Taten der Klasse verzeichnet, die die Klassleiter fĂŒr diese Aktion traditionsgemĂ€ĂŸ in Versform einreichen.

    Die daraus resultierende Allwissenheit unseres Schulnikolaus ist fĂŒr die Kinder immer wieder ĂŒberraschend, aber auch gefĂŒrchtet. Denn bei zu viel SĂŒnden wird der Krampus wild und darf in der Klasse ungezĂŒgelt wĂŒten. Bis er vom Nikolaus wieder beruhigt werden kann, dauert das immer ein paar Minuten. Dann ist aber auch gut. Und die Engel dĂŒrfen zur Versöhnung Obst und Schokolade unter den Kindern verteilen.

     

    2021: Nikolo light

    Dieses Jahr ist das natĂŒrlich alles sehr verhalten. Pandemiebedingt kann man nicht einfach den Kindern Essen in die Hand drĂŒcken. Oder quer durch sĂ€mtliche Klassen als Krampus holzen. Komplett darauf verzichten wollten wir aber auch nicht. Denn die kleinen Rituale bringen uns ein StĂŒck NormalitĂ€t wieder, das wir im Trubel dieses Jahres viel zu hĂ€ufig vermisst haben. Und so wird’s in der Schule ein Nikolaustag der leisen Töne. Der Nikolaus tritt auf, verzichtet aber auf das Vortragen von Gedichten. Der Krampus schaut grimmig drein, bleibt aber auf Abstand. Und Essen wird den Kindern nicht in die Hand gelegt, sondern fein sĂ€uberlich in TĂŒten verpackt und zum Entgegennehmen prĂ€sentiert. Alles etwas umstĂ€ndlich und steril, wenn man es mit den letzten Jahren vergleicht. Aber das Leuchten in den Gesichtern der FĂŒnftklĂ€ssler reicht vollkommen aus um zu sehen, dass die Entscheidung richtig war.
    Wider Erwarten wurden dann allerdings auch noch die Großen heute beschenkt. NĂ€mlich meine Wenigkeit. Mein Oberstufenkurs prĂ€sentierte mir am Ende der Stunde ein goldiges PrĂ€sent: Wunderschön eingewickelt und geziert mit beeindruckendem Handlettering (da steh ich ja total drauf đŸ€—)

    Discipulos non timeo dona ferentes…

    “Coole Socke” ist hier tatsĂ€chlich wörtlich zu sehen. Denn es gab… Christmas socks! 😍😍😍

    Hab mich riesig gefreut und werde mich gleich nÀchste Stunde revanchieren. NÀmlich mit der unvergessenen Vorstellung von Christoph Waltz, der dem verstörten TV Host Jimmy Fallon den Krampus zu erklÀren versucht. Classic!

    Dieses Video ansehen auf YouTube.
    Die Verbindung zu YouTube wird erst bei einem Klick auf den Screenshot hergestellt.

    Hast du eine Meinung dazu? Dann hinterlasse einen Kommentar oder eine Wertung.
    0
  • Allgemeines,  Technik,  Unterricht

    Appventskalender 2021

    Auch in diesem Jahr wird bei uns im Lehrerzimmer wieder der Appventskalender aushĂ€ngen. Das kleine Gimmick hat bei uns mittlerweile fast ein bisschen vorweihnachtliche Tradition. Zu Beginn noch ein Ein-Mann-Endeavour meinerseits habe ich 2021 sogar ein paar zusĂ€tzliche Kollegen mit an Bord geholt, die ihre Tipps als TĂŒrchen zum Entdecken beisteuern. So langsam wird das etwas mit der Kollaboration!
    Wie auch letztes Jahr werde ich die einzelnen BeitrĂ€ge sukzessive hochladen, damit auch Leute außerhalb des Kollegiums etwas davon haben. Oder sich vielleicht inspiriert fĂŒhlen etwas Ă€hnliches bei sich im Lehrerzimmer zu veranstalten.
    So ging es 2019 los…
    Appventskalender Woche 3
    Appventskalender Woche 4
    Hast du eine Meinung dazu? Dann hinterlasse einen Kommentar oder eine Wertung.
    0
  • PrĂŒfungen,  Technik,  Unterricht

    HyFee

    Da habe ich ja als Altphilologe meinen Namen wieder mal alle Ehre gemacht! Das halbe Twitterlehrerzimmer spricht ĂŒber Audio Feedback in PrĂŒfungen, und ich lass das Thema fast komplett außen vor. Auf verschiedenen Fortbildungen hatte ich davon gehört, Quiqr einmal sogar ausprobiert. Das war es aber.

    In den letzten Monaten hat das Thema wieder ein bisschen an Fahrt aufgenommen. Das liegt vor allem an der Christian Mayrs sagenhafter App namens Hyfee, die eigentlich genau dasselbe tut wie all ihre VorgĂ€nger. Nur mit einem einzigen Unterschied: Datenschutz ist oberste PrioritĂ€t. Und mit meiner jĂŒngst aufgesetzten nextcloud erfĂŒllte ich endlich sĂ€mtliche Bedingungen, dieses Thema mal von vorne bis hinten durchzuspielen. Also Vorhang auf…

    Die App Hyfee in nuce

    Das Handling der App ist denkbar einfach. Zu Beginn wĂ€hlt man den Medientyp, den man spĂ€ter mit dem erstellten Code verknĂŒpfen möchte. Das kann ein Video sein, ein Bild, ein Link oder, wie wir es wollen, eine Audiodatei, die wir gleich an Ort und Stelle in der App einsprechen können. Ist die Aufnahme per Knopfdruck beendet, besteht die Möglichkeit, das eingesprochene Feedback probezuhören und die Datei anschließend in die Cloud hochzuladen. In einem nĂ€chsten Schritt wird nun ein QR-Code erzeugt, der entweder per Link an eine E-Mail-Adresse verschickt oder auf dem Smartphone abgespeichert werden kann. Damit man beim Einsprechen von Audio Feedback fĂŒr eine gesamte Klasse nicht durcheinander kommt, bietet die App optional an, jeden QR-Code zusĂ€tzlich mit einem Namensfeld zu versehen. Aus DatenschutzgrĂŒnden habe ich mir angewöhnt, jeweils den Anfangsbuchstaben von Vor- und Nachnamen zu benutzen. Das war’s aber auch schon. Die Sache ist geritzt. Wie gesagt: Denkbar einfach. Jetzt mĂŒssen die Codes nur noch an die SchĂŒler ausgedruckt werden.

     

    Druckeberger

    NatĂŒrlich ginge das ganz klassisch ĂŒber den Drucker. Das bedeutet aber gleich ein paar Stolpersteine: Die abgespeicherten Codes mĂŒssten vom Smartphone erstmal auf ein Word-Dokument gezogen werden und ĂŒber einen Printer das Licht der Welt erblicken. Dann jeden Code ausschneiden, auf jede einzelne Arbeit kleistern… Das ist ganz schön umstĂ€ndlich. Einen sehr unkomplizierten Weg bietet hier der Ausdruck ĂŒber Minidrucker, wie sie derzeit vermehrt auf Twitter zu finden sind. FĂŒr ca. 50€ bekommt man das schnucklige Ding Marke Peripage, das mit Thermopapier gefĂŒttert wird. Dort werden die QR-Codes nach einmaligem Verbinden mit dem Smartphone auf einer Meterrolle ausgespuckt, das man kaum noch zusammenschneiden muss. Mit selbstklebendem Papier lassen sich die Dinger sogar direkt unter die Arbeiten kleben. Das geht in Sekunden. Soweit zumindest in der Theorie. Aber wie stellt sich der Altphilologe in der Praxis an?

    Schnucklig sind sie ja, diese Mini-Printer..

    Die Praxis

    ZunĂ€chst gab es bei mir allein schulrechtlich gewisse Vorbehalte.  Audio Feedbacks anstatt Kommentare in dokumentenechtem, drohenden Rot an das Ende einer PrĂŒfung zu schreiben, ist in Bayern nicht zulĂ€ssig. Ergo bietet sich so ein Vorgehen eigentlich nur bei Übungsformaten an, die lediglich Feedbackcharakter besitzen und nicht in die Jahrgangsnote eingehen. Oder bei Leistungserhebungen, wie wir sie zu Beginn dieses Schuljahres in den HauptfĂ€chern abhalten mussten, um den Leistungsstand unserer SchĂŒtzlinge nach mehrmonatigem Distanzunterricht zu ermitteln.
    Meine 8. Klasse nimmt die AnkĂŒndigung, dass ich das einfach mal bei ihnen ausprobieren will, mit einer Mischung aus Interesse und Skepsis auf. “Dauert das nicht viel lĂ€nger als einfach Kommentare unter die Arbeit zu schreiben?”, fragt eine SchĂŒlerin. Um es kurz zu machen: Ja. Das tut es.

    Alleine 15 Minuten bin ich mit dem Ausdrucken und Pappen der fertigen Kommentare beschĂ€ftigt, weil die mitgelieferte App des Thermodruckers pro Druckauftrag lediglich drei Codes verkraftet. Klar, eine Viertelstunde ist nicht die Welt. Aber eine, die ich mir sparen könnte, wenn ich den traditionellen Weg gehen wĂŒrde. Noch deutlicher wird das Thema “Korrekturzeit” beim Einsprechen der Kommentare: Knapp zweieinviertel Stunden brauche ich, um die Feedbacks mĂŒndlich zu verfassen und hochzuladen. Schon deutlich lĂ€nger als bei den schriftlichen Kommentaren, wo ich in der Regel nach 90 Minuten in einer regulĂ€ren Lateinarbeit durch bin. Dort allerdings mit einem riesigen Unterschied: Ich beschrĂ€nke mich beim Schreiben immer auf das absolute Minimum. Warum sich mit SelbstverstĂ€ndlichem aufhalten? Einem SchĂŒler unter eine tadellose Arbeit zu schreiben, was alles toll gemacht wurde, scheint arbeitsökonomisch unsinnig. Dabei wĂ€re aber gerade das pĂ€dagogisch so wichtig. Stattdessen beschrĂ€nkt man sich auf ein “Toll!” oder “Optime!” Die langen Romane stehen bei mir immer erst bei den SchĂŒlern, bei denen die Note nicht so gut war oder wo ich einen besonderen Förderbedarf sehe. Nicht so bei den Audiokommentaren.

    Ohne die Angst mir einen Wolf schreiben zu mĂŒssen, erhĂ€lt dieses Mal jeder einzelne in der Klasse ein ausfĂŒhrliches Feedback. Selbst die EinserschĂŒler erhalten endlich das ausgiebige Lob, das sie schon lange verdient haben. Knapp vier Minuten dauert die kompakteste Lobeshymne der Klassenprimi: StĂ€rken beim Wortschatz, Wendigkeit in der AusdrucksfĂ€higkeit, Lob des grammatikalischen Analysevermögen, der Arbeitshaltung im Allgemeinen, ein paar persönliche Worte, wie ich das Kind im Unterricht erlebe, wie toll es immer mitarbeitet… Die Kommentare sind viel persönlicher und ausfĂŒhrlicher als ich mich es je unter eine Arbeit schreiben trauen wĂŒrde.

    Hast du eine Meinung dazu? Dann hinterlasse einen Kommentar oder eine Wertung.
    0