Nach einer kleinen Odyssee (danke, DHL!) erreichte mich ein Monat nach Bestellung nun zum dritten Mal in Folge die EDU-Version vom guten Plan. Da hat sich dieses Mal ganz schön was geändert, womit ich persönlich so gar nicht gerechnet hatte. Das gute Stück war bis auf ein paar Mankos wirklich perfekt für mich und für meine Arbeitsorganisation ein echter Erfolg. Aber eins nach dem anderen.Das (nicht mehr ganz so schöne) Äußere
Anders als in den Vorjahren ist das Design dieses Mal ein bisschen schlanker. Das handschmeichelnde Hardcover aus leider sehr fleckenanfälligem Leinen ist mittlerweile einem Softcover gewichen, das leider nicht mehr so gut in der Hand liegt wie das bisherige. Das betrifft auch ein bisschen das Innenleben. Die erste Doppelseite des Planers war mit dem schwarzen Reliefpapier ein echter Handschmeichler. Ich kann gar nicht zählen, wie häufig ich unbewusst immer wieder darüber gestrichen habe. Das ist jetzt alles mausgrau und aalglatt. Aber natürlich wie immer alles hervorragend verarbeitet. Woran sich designtechnisch allerdings die meisten stören, stößt auch mir bitter auf: Nämlich der Sinnspruch direkt auf dem Cover. Gefällt mir überhaupt nicht – sowohl in Font als auch in Bedeutung.

Ich weiß, er zielt ganz und gar auf Achtsamkeit, aber suggeriert unbewusst, dass der Besitzer des guten Plans nicht so recht weiß, was er da tut. Das hätte ich gerne im nächsten Schuljahr gerne einfach weg. Für dieses Jahr überklebe ich das besser – zum Beispiel mit einem Sinnspruch aus dem Demotivationskalender von Zero Potential.

Das Innenleben
Am Innenleben hat sich indes kaum etwas geändert – bis auf die tollen Aufkleber, die dieses Mal einfach wegrationiert wurden (😮). Schade! Die bekannte Drei-Teilung in Achtsamkeitsteil – Terminkalender – Listen ist dafür geblieben. In Ersterem finden sich über weite Strecken dieselben Achtsamkeitsübungen wie in den Vorjahren – was ich keineswegs für ein Manko halte. So kann man über die Jahre wunderbar einsehen, was sich in dieser Hinsicht getan hat. Bin ich zu Beginn dieses Schuljahres gestresster als noch vor zwei Jahren? Wie hoch ist jetzt mein Glücksindex im Vergleich zu vor 12 Monaten? Diese Stringenz hilft mir persönlich ganz wunderbar, mich weiter zu organisieren. Oder die Zügel auch mal locker zu lassen.
Was leider immer noch fehlt, sind in den Planer gebundene Seiten für Klassennoten. Die gibt es wie immer zum Download, aber die muss man wieder extra irgendwo einkleben. Genau wie letztes Jahr habe ich dafür durchsichtige Klebehüllen in Dreiecksform in den Einband ans Ende geklebt. Das hat schon letztes Jahr gut geklappt. Aber trotzdem: in einem EDU-Kalender für Lehrkräfte sowas nicht zu integrieren, ich echt schwach. Natürlich kann man argumentieren, dass die EDU-Version auch für Dozenten, Studierende oder Schülerinnen und Schüler geeignet sein soll. Aber auch diese Gruppen könnten derartige Vorlagen für ihre Zwecke nutzen… oder ignorieren.
So ist man gezwungen, Notenlisten separat in loser Blattform zu führen. Sollten die mal verloren gehen, ist datenschutztechnisch die Hölle los.
Tipps für Schnickschnack
Zur zusätzlichen Aufhübschung kann ich auch wieder mal den Drehgriffel von Leuchtturm 1917 und einen dazugehörigen Pen Loop empfehlen. Die passen farblich immer wunderbar zu dem Planer und sind jedes Mal aufs Neue ein haptisches Erlebnis. Man muss sich ja auch irgendwie zur analogen Entschleunigung motivieren.

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One Comment
Hauptschulblues
Bei allem Makel: Ich finde es sehr schön, dass Du noch analog arbeitest, zumindest in diesem Bereich.