• Technik,  Unterricht

    đŸ’„BOOM!đŸ’„-ers

    Englischunterricht erfordert immer wieder mal neue Perspektiven. Vor allem in der Oberstufe. Anders in Latein sind die Themen bestĂ€ndig im Fluss: Einen Text von 2019 zu Theresa May und dem Brexit-Desaster brauche ich drei Jahre spĂ€ter nicht mehr hervorzukramen. Und so muss man bei den im Lehrplan vorgegebenen Großthemen immer mal wieder am Puls der Zeit horchen.
    Zum GlĂŒck gibt’s Twitter, wo man so einiges mitbekommt. Zum Beispiel die OK-Boomer-Debatte, die schon 2020 durch die sozialen Netzwerke rauschte und das Problem des Generationenkonfliktes verdeutlicht, das im Großthema individual and society des Lehrplans verankert ist. Dieser verlĂ€uft immer nach demselben Muster: Alte verstehen die Jugend nicht, die Jugend nicht die Alten. Und das produziert auf beiden Seiten immer wieder Aggressionen unterschiedlicher Art: Die Alten zetern ĂŒber die Nachfolgegeneration, wo es nur geht – und die Jugend lĂ€sst ihrem Ärger in sarkastischen Bild-Textkommentaren Luft, die den Altvorderen in ihrer Bedeutung schwer zugĂ€nglich sind. NĂ€mlich in Memes.

    Neuland

    Das Thema ist fĂŒr mich selbst etwas heikel: Als nicht-Millennial kenne ich Memes nur beilĂ€ufig. Und vieles davon ist mir ebenso verschlossen wie den schon erwĂ€hnten Boomern. Mit derartigem Randwissen in einer Abiturklasse aufzutauchen, kann fĂŒr die Lehrkraft schon gut daneben gehen. Das wirkt schnell hilflos oder – noch schlimmer – anbiedernd… pardon… cringe.

    Los geht’s

    Aber, oh Wunder: Die Leute waren Feuer und Flamme! Begeistert haben sie erst im Netz diveser Boomer-Memes gesucht, um ein GespĂŒr fĂŒr die Machart zu bekommen. Die besten haben wir zusammengestellt, prĂ€sentiert, analysiert und bewertet: Welche Reizpunkte werden angesprochen? Treffen sie den Kern der Sache? Sind sie ĂŒberzeichnet? Treffen sie ĂŒberhaupt nicht zu?

    Absoluter Höhepunkt war aber zum Schluss das Erstellen von eigenen OK-Boomer Memes mit Hilfe eines Meme Generator im Netz. Was der Kurs da in knapp 10 Minuten rausgehauen hat, war der Wahnsinn. Wir haben TrĂ€nen gelacht. Ich habe TrĂ€nen gelacht… und mich auch ein bisschen ertappt gefĂŒhlt, weil man sich doch mittlerweile in einigen Positionen wieder findet, die in den Memes angesprochen werden.

    Die besten Memes zu dem Thema will ich euch natĂŒrlich nicht vorenthalten â˜ș

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  • Latein,  Technik,  Unterricht

    H5P OlĂ© – Folge 16: Multiple Choice

    In dem ganzen Überangebot an tollen Möglichkeiten von H5P ĂŒbersieht man gerne mal die AktivitĂ€ten, die der Bread-and-Butter-Fraktion angehören: Kleine ProgrĂ€mmchen, die fast schon selbstverstĂ€ndlich geworden sind, aber einen festen Platz im Repertoire haben sollten. Zumal einige davon in komplexeren Aufgabentypen von H5P auftauchen (z. B. die Virtual Tour). Eins davon ist unser altbekannter Freund, Monsieur Multiple Choice.

    Wie wird’s gemacht?

    In H5P Ratzfatz! Vor allem, wenn man schon mit anderen AktivitĂ€ten gearbeitet hat, denn hier treffen wir auf lĂ€ngst bekannte Kategorien. Und da wir die schon alle kennen, erlaube ich mir sie in GĂ€nze hinzuklatschen. DafĂŒr aber in medienwirksamem H5P. VoilĂ :

     

    Kleine Info-Boxen sind schnell mit Hilfe eines “Tipptextes” erstellt.

    Eine Prise Extra

    Da Multiple Choice auch gerne in Test-Ă€hnlichen Umgebungen in H5P zum Einsatz kommt, sind abschließend weitere Einstellungen möglich. Unter Gesamtfeedback lassen sich zusĂ€tzlich zu den oben beschriebenen individuellen Feedbacks zu den einzelnen Antworten zusammenfassende Abschlussbemerkungen festlegen, wie wir sie auch schon in der allerersten AktivitĂ€t Drag the Words gesehen haben. Möchte man am Aussehen der AktivitĂ€t noch etwas feilen, bietet sich ein abschließender Blick in das UntermenĂŒ der Verhaltenseinstellungen, die bei Multiple Choice um ein paar Optionen erweitert sind:

    Weitere Einstellungen sind unter den Verhaltenseinstellungen möglich.

    So findet sich hier erstmalig (zumindest fĂŒr mich) die Auswahl Frageart, bei der man das Design der anklickbaren Boxen verĂ€ndern kann. Möchte man verhindern, dass die Antwortmöglichkeiten nicht immer in derselben Reihenfolge erscheinen, sondern durchgemischt werden, empfiehlt sich ein Klick in der Box ZufĂ€llige Reihenfolge der Antworten. Auf diese Weise lassen sich Antwortmuster nicht mehr auswendig lernen.

    Wie diese AktivitĂ€t von hier zu den SchĂŒlern kommt, lest ihr hier.
    Wenn ihr weitere Ideen fĂŒr die AktivitĂ€t habt, schreibt mir in den Kommentaren.

    Und schon geht’s weiter mit AktivitĂ€t 17.

     

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  • Allgemeines,  Technik,  Unterricht

    Über Edu-Lizenzen

    Seit der Pandemie brodelt es im Twitterlehrerzimmer… und zwar positiv: Alles und jeder kommt mit neuen Tools um die Ecke, die sich gewinnbringend im Unterricht einsetzen lassen. Vieles ist davon großartig, manches saumĂ€ĂŸig teuer… anderes gelegentlich sogar kostenlos – und manchmal sogar beides. Denn zu vielen kostenpflichtigen kommerziellen Produkten werden oftmals preisliche stark gesenkte oder gar kostenlose Edu-Lizenzen angeboten, die sich speziell an LehrkrĂ€fte und ihre Klassen richten. Und davon gibt es immer mehr!

    Um bei dem Angebot nicht den Überblick zu verlieren, haben Katharina Sambeth, Daniel Steh und meine Wenigkeit eine TaskCards-Leinwand erstellt, in der wir alle uns bekannten Edu-Angebote gesammelt haben. Wer noch weitere empfehlen kann, darf gerne selbst Hand anlegen. Denn Herrn Steh sei Dank kann die Pinnwand von jedem befĂŒllt werden. Gleich mal vorbeischauen und durchklicken – und bestenfalls noch seine eigenen Favoriten anpinnen und bekannt machen. Ihr wisst ja:  Sharing is Caring🙂

    Klick mich!
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  • Latein,  Technik,  Unterricht

    H5P OlĂ© – Folge 15: Sort the Paragraphs

    H5P hĂ€lt einen ganz schön auf Trab. Kaum hatte man das GefĂŒhl, die wichtigsten AktivitĂ€ten begriffen zu haben, kommt auch schon was Frisches auf den Tisch: Völlig unbemerkt – zumindest fĂŒr mich – schlĂ€gt die Anwendung Sort the Paragraphs auf. Der Name ist hierbei Programm: Die App prĂ€sentiert vorher definierte VersatzstĂŒcke eines Textes, die durcheinander gewĂŒrfelt wurden und nun wieder in die richtige Reihenfolge gebracht werden mĂŒssen. Zum Beispiel SĂ€tze zum Treibhauseffekt, dessen Entstehungsablauf durch Klicken und Ziehen rekonstruiert werden soll. So zum Beispiel:

    Wie wird’s gemacht?

    In Sekundenschnelle. Ist die AktivitÀt im H5P-Hub ausgewÀhlt, treffen wir sofort wieder auf alte Bekannte:

    Sort the Paragraphs ist sehr einfach zu erstellen.

    Unter Titel wird wie immer eine thematische Überschrift eingegeben, unter Task Description folgt die eigentliche Anweisung an die Lerngruppe. Dann geht es auch schon an die eigentliche AktivitĂ€t.

    Die Felder, die mit Paragraph ĂŒberschrieben sind, stellen die Felder dar, die es spĂ€ter zu verschieben gilt. Hat man nun einen Ausgangstext parat, kopiert man VersatzstĂŒcke davon von oben nach unten in die unterschiedlichen Paragraphen-Felder, damit H5P versteht, welche AbsĂ€tze korrekt aufeinander folgen. Damit hat es sich aber auch schon im Großen und Ganzen.
    Wer noch eine zusĂ€tzliche Option fĂŒr das Handling der AktivitĂ€t hinzufĂŒgen will, begibt sich in den Abschnitt Behavioural Settings:

    Dort findet sich die Option Add buttons for movement, mit der sich pro SchiebeflĂ€che ein zusĂ€tzliches Feld aktivieren lĂ€sst, mit dem man die Paragraphen stĂŒckchenweise eine Position nach oben oder nach unten schieben kann. Das kann auf mobilen EndgerĂ€ten ganz praktisch sein, wenn ein Touchscreen beim Bearbeiten zu fummlig wird. Die FlĂ€chen Ă€ndern dadurch minimal ihr Aussehen:

    Mit zusÀtzlichen Buttons
    Ohne zusÀtzliche Buttons

    Wie diese AktivitĂ€t von hier zu den SchĂŒlern kommt, lest ihr hier.
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    Und schon geht’s weiter mit AktivitĂ€t 16.

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  • Latein,  Technik,  Unterricht

    H5P OlĂ© – Folge 12: Agamotto

    Unter den AktivitĂ€ten bei H5P, mit denen ich nie wirklich etwas anfangen konnte, was Agamotto. Ich hatte den Sinn nie so ganz begriffen, denn auf den ersten Blick wirkt die AktivitĂ€t nur wie eine etwas fancy version eines Image Sliders. Anstatt von einem Bild zum nĂ€chsten zu wischen, kann man hier mit Hilfe eines Schiebereglers von einem Bild zum nĂ€chsten stufenlos ĂŒberblenden. Schön und gut, aber was soll das Ganze? Mit ein bisschen KreativitĂ€t kann man sich das prima im Unterricht zunutze machen. Ein erstes Verwendungsbeispiel ist bei H5P selbst du sehen, wo sich stufenweise zu einer Landkarte mehr und mehr Zusatzinformationen einblenden lassen, je weiter man den Regler nach rechts schiebt. FĂŒr den Lateinunterricht lĂ€sst sich sowas wunderbar fĂŒr Binnendifferenzierung nutzen. Zum Beispiel bei Übersetzungstexten, um fĂŒr jedes Übersetzungsniveau die nötigen Informationen einzublenden.

    Oder aber auch in Mini-Quizzes, mit der man durch stufenweises Einblenden von weiteren Hints die User selbstÀndig auf die Lösung bringen kann.

    Wie wird’s gemacht?

    Das Erstellen geht eigentlich ganz einfachn. Denn letztlich handelt es sich bei den stufenweise eingeblendeten Zusatzinformationen nicht um irgendwelche Textfelder, die man einblenden kann, sondern lediglich um Bildschirmaufnahmen, die kommentiert und hintereinander abgespeichert werden. Beim Schieben sieht es so aus, also wĂŒrden die neuen Informationen einfach eingeblendet werden. Dabei blendet der Regler in Wirklichkeit nur von einem Gesamtbild zum nĂ€chsten ĂŒber.

    FĂŒr die obige Übung habe ich von einer Götterstatue ein Foto auf das Tablet geladen und einen Screenshot gemacht. Diese dient als Ausgangsaufnahme, auf die ich erste Anmerkungen mache. Sobald diese fertig ist, wird diese abgepeichert und dann mit einem weiteren Hinweis versehen. Und dann erneut abgespeichert. So geht es weiter, bis auf dem letzten Bild letztlich der Endzustand erstellt ist. Diese einzelnen Bilder werden jetzt einfach in die Maske von Agamotto geladen. Hierzu sind wie immer diverse Einstellungen möglich: Als einzig verpflichtende Option ist hierbei lediglich ein Alternativtext fĂŒr jedes der Bilder einzugeben, die im Falle eines Fehlers statt der eigentlichen Aufnahme dargestellt werden. Alles andere ist optional, aber durchaus sinnvoll:

    Unter Mouseover-Text lĂ€sst sich ein Textfeld beschriften, das als weitere Hinweistafel genutzt werden kann, wenn man mit der Maus lange genug ĂŒber dem Bild stehen bleibt.

    Die Option Beschriftung betitelt die unterschiedlichen Rasterpunkte unten am Balken (nicht vergessen, die Option Beschriftungen anzeigen weiter unten zu markieren)

    Eine Beschreibung fĂŒgt jedem der hochgeladenen Titel eine eigene Bildunterschrift hinzu, die sich abhĂ€ngig von der Position des Schiebereglers verĂ€ndert.

    Wie die AktivitĂ€t von hier zu den SchĂŒlern kommt, lest ihr hier.
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    Und schon geht’s weiter mit AktivitĂ€t 12.

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  • Allgemeines,  Alltag,  Unterricht

    Corona-Tests in der Schule

    Leuchtende Augen in der siebten Klasse heute vor dem ersten Corona-Test im gemeinschaftlichen Klassenzimmer. Dabei sahen meine SchĂŒtzlinge vor ein paar Minuten noch ganz anders aus. Mit einem flauen GefĂŒhl in der Magengrube waren viele heute in die Schule gekommen. Die Angst vor dem Ungewissen griff um sich: Wie genau funktioniert so ein Test? Was ist diese Pufferlösung? Wie tief soll dieses StĂ€bchen in die Nase? Oder muss man einen Abstrich machen? Was, wenn ich beim Test niesen muss? Oder husten? Oder gar erbrechen?
    Als Lehrer tut man in solchen Situationen wie immer das, was man in der Ausbildung gelernt hat: Ruhe verströmen, Sprechgeschwindigkeit drosseln, WohlfĂŒhlstimme auflegen. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Deswegen folgen auch Handgriffe, die man nicht so regelmĂ€ĂŸig durchfĂŒhrt: Latexhandschuhe ĂŒberstreifen zum Beispiel. Oder großzĂŒgig Desinfektionsspray auf den HandflĂ€chen der Kinder verteilen. Oder wortlos ein ErklĂ€rvideo abspielen, das von den Herstellern unseres Corona-Kits erstellt wurde. Dort wird in klaren, verstĂ€ndlichen Bildern erzĂ€hlt, wie so ein Test vor sich geht. NĂŒchtern, unaufgeregt – und fĂŒr Kinder vermutlich völlig abschreckend, eben WEIL es mit kĂŒhlen Worten den Eindruck vermittelt, als sei es das Normalste auf der Welt, sich einen Wattebausch in die unerforschten Tiefen seiner NĂŒstern einzufĂŒhren. Aber ich habe eine Geheimwaffe. Denn völlig aus dem Nichts hat das Kultusministerium Bayern auf seinem Youtube-Kanal ein ErklĂ€rvideo zum Testvorgehen veröffentlicht, die deutlich kindgerechter daherkommt. Der Experte darin ist den Kindern wohl bekannt: Es ist das Kasperl aus der Augsburger Puppenkiste, das als Arzt verkleidet im breitesten Augsburg-SchwĂ€bisch den jungen Zuschauern den Ablauf des Tests erklĂ€rt und mit seinem Probanden Erwin dem ErdmĂ€nnchen durch die einzelnen Schritte fĂŒhrt – eine zuckersĂŒĂŸe Alternative zu dem bierernsten Instruktionsvideo unseres Corona-Tests, die ich vorsichtig der Klasse als Alternative anbiete. Könnte ja auch schiefgehen, immerhin sind die Kiddies mitten in der PubertĂ€t und finden die Augsburger Puppenkiste mit 13 Jahren vielleicht albern.

    Dieses Video ansehen auf YouTube.
    Die Verbindung zu YouTube wird erst bei einem Klick auf den Screenshot hergestellt.

    Weit gefehlt: Die Angst ist den Kindern auf einmal komplett aus dem Gewicht gewichen. Selbst durch die Mund-Nasenschutzbedenkungen kann ich das Grinsen aller Beteiligten deutlich erkennen. Die Wahl ist also getroffen, und so gehen wir unerschrocken ans Werk – und tauschen hinterher Kindheitserinnerungen ĂŒber die Augsburger Puppenkiste aus, bevor wir uns wieder mit lateinischen Partizipien befassen. Sie erzĂ€hlen mir von Jim Knopf und dem Urmel aus dem Eis, den einige vor Jahren dort gesehen haben. Und ich erzĂ€hle vom Schlupp vom grĂŒnen Stern. Und auf einmal fĂŒhlt sich diese Stunde fast schon wieder wie eine regulĂ€re an: Ein bisschen Smalltalk, ein bisschen Quatsch, gefolgt vom erforderlichen Tagwerk. Und alles, was es braucht, ist eine Marionette, die uns das EinfĂŒhren eines WattestĂ€bchens als Popeln deluxe verkauft.

    Danke, Dr. KĂ€schperle!
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  • Technik,  Unterricht

    H5P OlĂ© – Folge 11: Summary

    Die AktivitĂ€t Summary ist uns schon bei der Virtual Tour ĂŒber den Weg gelaufen, wo man sie unter einer der in einem 360-Grad-Bild als möglichen AktivitĂ€ten auswĂ€hlbar war. Aber gottlob, es gibt sie auch in freilaufender Wildbahn. Das Prinzip bleibt aber dasselbe: Aus mehreren AussagebĂŒndeln muss jeweils die richtige Antwort herausgefunden und angeklickt werden, bis am Ende sĂ€mtliche korrekte Aussagen einen sinnhaften Fließtext ergeben. So ein Vorgehen ist prima, um das LeseverstĂ€ndnis zu prĂŒfen. Zum Beispiel beim Plot von Ovids Pyramus und Thisbe:

     

    Wie wird’s gemacht?

    Sobald die AktivitĂ€t Summary angeklickt ist, treffen wir in ein OptionsmenĂŒ auf viele alte Bekannte:

    In der Maske gibt man unter Titel eine sinnhafte Überschrift, unter Aufgabenbeschreibung eine entsprechende Anweisung an die Klasse an. In der Rubrik Zusammenfassung landen nun die Aussagen, aus denen die SchĂŒler jeweils die richtige auswĂ€hlen mĂŒssen. Dies kann man entweder im Reiter Eingabemaske oder unter Ins Textfeld eingeben erledigen. Ich habe mir letzteres angewöhnt, weil man auf diese Weise jede Menge Klicks sparen kann, die in der Eingabemaske erforderlich wĂ€ren. Hier trĂ€gt man nĂ€mlich einfach seine AussagebĂŒndel ein, die aus einem richtigen und mehreren falschen Statements ein, wobei die richtige Aussage jeweils in der ersten Zeile stehen muss. Will man ein neues BĂŒndel kreieren, fĂŒgt man einfach eine Leerzeile ein und startet wieder von vorne. Die korrekte Aussage steht hierbei wieder oben, die falschen Statements folgen direkt darunter. Durch die Leerzeile versteht H5P spĂ€ter, dass hier zwei Stapel an Aussagen zu generieren sind. Das sieht in der Pyramus-Aufgabe folgendermaßen aus:

    Sobald die Summary gestartet wird, werden die Aussagen innerhalb der FragebĂŒndel durcheinander gemischt und neu angeordnet, damit man die Reihenfolge nicht auswendig lernen kann. H5P weiß natĂŒrlich nach wie vor, welche der Aussagen die richtige ist – die steht ja im Textfeld nach wie vor an erster Stelle.

    Und damit sich’s aber auch schon. Wie immer lassen sich unter den Bewertungen (siehe Unterkapitel “Und? Wie war ich?) kleine Mini-Feedbacks hinterlegen. Aber dieser Schritt ist nur fakultativ.

    Wie die AktivitĂ€t von hier zu den SchĂŒlern kommt, lest ihr hier.
    Wenn ihr weitere Ideen fĂŒr die AktivitĂ€t hat, schreibt mir in den Kommentaren.

    Und schon geht’s weiter mit AktivitĂ€t 12.

     

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  • Allgemeines,  Technik,  Unterricht

    Twitterparade: Lasst (euch) sehen!

    Pfingstferien. Die nĂ€chste Base zum Verschnaufen ist angeflogen. Im GepĂ€ck sind W-Seminar-ExposĂ©s, zwei Stapel freiwillig abgegebene Übungen, ein Englisch-Abitur. Und Atemlosigkeit.
    Es waren ein paar ganz schön hektische Wochen mit viel Sonne und Schatten. Auf der Sonnenseite: Viele gechillte OberstufenschĂŒler, die zu einem Großteil die letzten Wochen noch ein mal richtig genutzt haben, um sich auf die AbschlussprĂŒfungen vorzubereiten. FĂŒnftklĂ€ssler, die nach zweimonatiger Pause wieder strahlend ihr altes Klassenzimmer betreten, Blumen zum Wiedereinstieg mitbringen und fĂŒr alle einfach mal eine Runde Kuchen backen (lassen). Ein Lehrerzimmer, das sich endlich mal wieder mit Leben fĂŒllt. Und mit Themen jenseits von Pandemie und dem drĂ€uenden Weltuntergang.
    Aber dann ist da auch das Gegenteil, das mindestens genauso aufwiegt: Das Aufteilen der Klassen in PrĂ€senzgruppe und eine Zuhause-Gruppe, die den Stoff, den sie in der Woche vorher im Unterricht gelernt hat, im Heimstudium vertiefen soll, macht Sinn, erfordert aber fast wieder eine doppelte Unterrichtsplanung. Auch das stĂ€ndige Hin- und Hersausen zwischen Unterricht in der Schule und Videounterricht zuhause geht mit der Zeit ziemlich an die Knochen, zumal das Pensum, das man in einer regulĂ€ren Stunde mit einer Klasse durchbringen will, nie und nimmer dem Zeitrahmen einer Videostunde entspricht. Was ich in 45 Minuten problemlos wuppe, braucht online fast das Doppelte. Schuld daran ist einfach die neue Situation, mit der alle Beteiligten noch zu kĂ€mpfen haben. Durch den fehlenden Sichtkontakt (ich möchte immer, dass die Leute ihre Kameras aus haben) fehlt mir visuelles Feedback, und ganz viele SchĂŒler trauen sich nicht im heimischen Umfeld in eine Kamera Fragen zu stellen, wenn Mama nebenan WĂ€sche zusammenlegt. Oder können es nicht, weil sie ihr Mikrofon ausgeschaltet haben. Oder einfach nicht finden. Der ganz normale Wahnsinn also. Aber wir nehmen es mit Humor und machen das Beste aus der Situation. Die Arbeit mit Padlets und Etherpads, H5P-Apps, mit denen wir in den Stunden jonglieren, macht den Leuten Spaß. Und ich lerne in der Zeit wieder unglaublich viel dazu: Neue H5P-Formate, kleine Mebis-Tricks. Große Mebis-Tricks, wie zum Beispiel das Anlegen eines Mebis-Tests fĂŒr Latein, was mich am Anfang echt Nerven gekostet hat. Aber mittlerweile geht es erstaunlich gut von der Hand. Aber man muss sich reinfuchsen. Und das braucht Zeit. Zeit, die man oftmals nicht hat. Aber gerne aufwendet. Man ist ja auch irgendwie Vorbild. Und man mag, was man tut. Auch wenn das mal 22.00 Uhr wird, bis man vom Schreibtisch aufsteht.

    … nur um dann den Fernseher einzuschalten und “Experten”-Gruppen zu erleben, die sich darauf eingeschossen haben, wie absolut unfĂ€hig und unflexibel die gesamte Lehrer-Landschaft in der Corona-Zeit war. Nicht eingeladen in diesen illustren Zirkel aus Politikern, genervten Hipster-Moms und Talk-Show-Urgesteinen, die zu jedem Thema ihr Gesicht in eine medienwirksame Kamera halten mĂŒssen: ReprĂ€sentanten aus der Lehrerzunft. Ebenso auf Twitter: Was da dieser Zeit auf das Bildungssystem und vor allem dessen Vertreter, die einfach nur ausfĂŒhren, was von oben vorgegeben ist, eingeprĂŒgelt wird, ist ermĂŒdend… Und verwunderlich, denn ich kann in meinem Umfeld keinen einzigen aus meinem Kollegium entdecken, der auch nur ansatzweise dem Bild entspricht, das dieser Tage durch halb-seriöse Berichterstattung vorgegaukelt wird.

    NatĂŒrlich könnte ich mich jetzt weiter Ă€rgern, bis ich schwarz werde und mich von der ganzen NegativitĂ€t lĂ€hmen lassen. Aber wem ist denn damit geholfen? Deswegen gehe ich den umgekehrten Weg und rufe die werten Kollegen im Twitterlehrerzimmer zu ein bisschen WertschĂ€tzung auf. Zeigen wir den Leuten da draußen, dass wir einen verdammt nochmal guten Job machen und lassen Taten sprechen. Bzw. Nachrichten. Sammeln wir all das Positive, was diese verrĂŒckte Zeit mit sich gebracht hat, in einer kleinen Parade und setzt es unter meinen Tweet1: Das kann ein Screenshot von einem besonders schönen SchĂŒlerfeedback sein, von Eltern, ein tolles Unterrichtsergebnis, das in dieser Zeit entstanden ist, oder ein kleiner Vers/Tweet ĂŒber neue Fertigkeiten, die ihr euch in dieser schweren Zeit fĂŒr die Schule aufgeschaufelt habt. Egal. Lasst (euch) sehen!

    All eure BeitrĂ€ge werde ich in Twitter sammeln und hier in einer Slideshow festhalten, um ihnen so den Raum zu geben, den sie eigentlich verdienen. Denn in dem gesamten Durcheinander von zu erfĂŒllenden LehrplĂ€nen und den Erwartungen von Klassen, Eltern und Schulleitung kommt oftmals eine nicht ganz unwichtige Gruppe gerne mal zu kurz: Wir selbst.

    1 NatĂŒrlich gehen auch eMails oder Blog-Kommentare!

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  • Allgemeines,  Alltag,  Technik,  Unterricht

    Der halbe Trott

    Seit ein paar Wochen probt Bayern mit der kleinen Zehe wieder ein bisschen NormalitĂ€t: Im öffentlichen Leben zum Beispiel, wo wieder mehr als zwei Leute in der freien Wildbahn nebeneinander laufen dĂŒrfen. Oder in GeschĂ€ften, die man nun in limitierter Kundenzahl betreten darf – Mundschutz vorausgesetzt. Die langen Schlangen, mit denen mann (und frau) vor den SupermĂ€rkten wartet, sind nach wie vor surreal, aber man hat sich irgendwie an den kuriosen Anblick ebenso gewöhnt wie die roten AbsperrbĂ€nder in den MĂŒnchner Bussen, mit denen der Bereich um den Fahrer großrĂ€umig abgetrennt wird. In der Schule schwankt man nach wie vor zwischen denselben EindrĂŒcken: Seit 27.04. betreten einige von uns wieder das SchulgelĂ€nde, um Unterricht fĂŒr die Oberstufenkurse zu halten, die in ein paar Wochen ihre AbiturprĂŒfunugen beginnen. Ganz so wie es frĂŒher war. Aber was fĂŒr ein Unterschied es tatsĂ€chlich ausmacht, merkt man erst, wenn man in die RĂ€umlichkeiten tritt: Die GĂ€nge sind leer, maximal fĂŒnf Kollegen im Lehrerzimmer, die fĂŒr die Oberstufe vor Ort sind, die Klassenzimmer totenstill. Und im gesamten Schulhaus nicht mehr als 50 SchĂŒler gleichzeitig. Der Unterricht selbst ist ganz anders geworden: Die Kurse sind auf maximal 15 Leute begrenzt, großartige Methodenwechsel wie Gruppen- oder Partnerarbeit sind tabu, ein Großteil der Leute trĂ€gt ohnehin Mundschutz, mit dem das Reden schwer fĂ€llt. Zu dumm, dass wir gerade mitten in Shakespeare stecken, der viel vom Vorlesen und Schauspielern lebt. But we soldier on. Das Kollegium sogar doppelt. Denn wir halten nach dem Ende unserer Doppelstunde noch einmal exakt dieselbe Stunde. Dieses Mal mit der zweiten HĂ€lfte des Kurses. Bevor sich viele von uns wieder mit Mundschutz bewaffnet auf den Weg nach Hause machen, um die restlichen Klassen dort vor dem PC zu beschulen.

    DiesbezĂŒglich hat sich in den letzten Wochen echt ganz schön was getan: Fast zwei Drittel des Kollegiums haben wir zu zweit bei WebEx angemeldet, das wir mit Hilfe eines engagierten SchĂŒlervaters aufgesetzt haben. Knapp 500 SchĂŒler haben sich parallel dazu dort registriert und nehmen am Online-Unterricht teil. Einmal in der Woche telefonieren zusĂ€tzlich Kollegen als so genannte Klassenkoordinatoren aus dem jeweiligen Klassenteam sĂ€mtliche Kinder einer Klasse ab, um nach dem Rechten zu fragen. Eine Mammut-Aufgabe, denn oftmals ist man in diesen TelefongesprĂ€chen mehr als “nur” Lehrer. Im Schnitt dauert ein GesprĂ€ch ca. 15-20 Minuten. Rechnet man das auf eine ganze Klasse hoch, ist das eine Menge Zeit, die fĂŒr die Kontaktpflege verwendet wird. Aber es ist notwendig… Und nicht das einzige, was fĂŒr sie anfĂ€llt: Nebenher sammeln sie sĂ€mtliche ArbeitsauftrĂ€ge der FĂ€cher aus dem Klassenteam ĂŒber Mebis und geben sie als eine Art Wochenplan an die ihnen zugewiesene Klasse aus. So weiß jeder SchĂŒler, bis wann welcher Auftrag zu erledigen ist, wann die Videokonferenzen stattfindet, wann eine gewisse Deadline erreicht ist. Diese Maßnahme kommt durch die Bank gut an, gibt sie den SchĂŒlern doch einen Hauch von Struktur, den sie im Alltag so vemissen.

    NatĂŒrlich gibt es nach wie vor kritische Stimmen. Stimmen, die mehr wollen. Mehr Online-Unterricht, mehr Materialien, mehr Kontrolle, mehr Anrufe, mehr PrĂ€senz. Aber gleichzeitig gibt es auch die, die das exakte Gegenteil möchten. Und irgendwo zwischen den Extremen schwimmen wir derzeit. Und wir machen das Beste draus. Und das kommt zu einem Großteil gut an. Allen voran, bei denen, bei denen es am wichtigsten ist: den Kindern. Die erscheinen mir durch die Bank in allen Jahrgangstufen, in denen ich mit ihnen zu tun habe, die entspanntesten von allen. Vielleicht sollte man sich von ihnen eine Scheibe Gelassenheit abschneiden. SpĂ€testens wenn ab nĂ€chster Woche auch die fĂŒnfte und sechste Klasse wieder zur HĂ€lfte an Bord ist, werde ich sie brauchen.

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  • Allgemeines,  Alltag,  Technik,  Unterricht

    Lasst uns einfach machen!

    Nicht wundern, wenn es dieser Tage so ruhig um mich ist. Ich bin nicht in Schockstarre verfallen. Oder einem Hirnschlag erlegen. Ich hab einfach nur Corona-bedingt viel Arbeit um mich rum. Sehr viel Arbeit. Seit Ferienende arbeitet die Schule auf Hochtouren, um der neuen Situation mehr und mehr gerecht zu werden und so etwas wie Unterricht zu ermöglichen. Aus der Notlösung bis zu den Osterferien ist etwas LĂ€ngerfristiges geworden. Etwas Unabsehbares. Und diesem Zustand wollen und mĂŒssen wir Rechnung tragen. In so einer Zeit machen Artikel, die Schulen und das dazugehörige Kollegium mal pauschal ohrfeigen, in denselben Topf werfen und ein paar mal draufschlagen, genau das Richtige, um seine Laune nach einem 14-Stunden-Tag zu heben. Denn wir dieser Tage etwas NICHT machen, dann faul auf unseren verbeamteten Hintern zu sitzen. Es gilt alle zufrieden zu stellen. Und alle wollen etwas anderes:

    • Wir haben Eltern, die Videokonferenzen wollen.
    • Wir haben Eltern, die keine Videokonferenzen wollen. – wegen des Datenschutzes
    • Wir haben Eltern, die Videokonferenzen wollen – aber nur ĂŒber etwas Datenschutzkonformes.
    • Wir haben Eltern, die Videokonferenzen wollen – aber nur ĂŒber Zoom, weil das die Kinder ohnehin schon installiert haben.
    • Wir haben Eltern, die ĂŒberhaupt keine Videokonferenzen wollen, weil die Kinder sonst den halben Tag den einzigen PC im Haushalt belegen.
    • Wir haben Eltern, die ĂŒberhaupt keinen PC im Haus haben.
    • Wir haben Eltern, die ĂŒber zu viel Abwechslung klagen.
    • Wir haben Eltern, die ĂŒber zu wenig Abwechslung klagen.
    • Wir haben Eltern, die absolut zufrieden sind so wie es ist.
    • Wir haben Eltern, die sich vor Lob ĂŒberschlagen.
    • Wir haben Eltern, die ĂŒber das zu hohe Pensum klagen.
    • Wir haben Eltern, die ĂŒber das zu geringe Pensum klagen.
    • Wir haben Eltern, die uns mal eben eine digitale Ablage programmieren, um die Mebis-AbstĂŒrze abzufangen.
    • Wir haben Klagen ĂŒber zu wenig Mebis.
    • Wir haben Klagen ĂŒber viel zu viel Mebis.
    • Wir haben Klagen ĂŒber den Zusammenbruch von Mebis.
    • Wir haben SchĂŒler, die sofort begeistert online sind.
    • Wir haben SchĂŒler, die zu keiner Konferenz auftauchen.
    • Wir haben SchĂŒler, die brav Mebis nutzen und AuftrĂ€ge abgeben.
    • Wir haben SchĂŒler, die Mebis gelegentlich nutzen.
    • Wir haben SchĂŒler, die Mebis kein einziges Mal nutzen.
    • Wir haben SchĂŒler, die Kollegen bei Online-Problemen helfen.
    • Wir haben Kollegen, die nebenher einen eigenen Jitsi-Server auf die Beine stellen – DSGVO-konform und auf eigene Kosten.
    • Wir haben Kollegen, die zu zweit mit einem tatkrĂ€ftigen SchĂŒlervater eine WebEx Domain aufsetzen und ĂŒber die kompletten Osterferien alle interessierten Kollegen und Klassen an Bord holen. Es werden knapp 600 werden. Einfach mal nebenher.
    • Wir haben Kollegen, die SchĂŒlern bei Online-Problemen helfen.
    • Wir haben Kollegen, die im Klassenteam bereitwillig alle SchĂŒler abtelefonieren und fragen, wie es ihnen geht.
    • Wir haben Kollegen, die gerne Videokonferenzen halten wollen.
    • Wir haben Kollegen, die ungern Videokonferenzen halten wollen, weil sie ungern ihr Gesicht in eine Kamera halten.
    • Wir haben Kollegen, die Videokonferenzen halten wollen, aber nur ĂŒber Zoom/Skype/MS Teams
    • Wir haben Kollegen, die von zuhause mit Kleinkind auf dem Arm ihre Stunden machen, weil es gerade nicht anders geht.
    • Wir haben Kollegen, die ihre Privatnummern fĂŒr Kummersprechstunden ausgeben.
    • Wir haben Kollegen, die sich in Windeseile die nötige Hardware fĂŒr Videokonferenzen zulegen.
    • Wir haben Kollegen, die sich in Windeseile in Mebis fortbilden.
    • Wir haben Kollegen, die alle Klassen vorsorglich auf Mebis holen.
    • Wir haben Kollegen, die fĂŒr Klassen und Kollegen Sportstunden aus ihrem heimischen Wohnzimmer streamen, um Monotonie vorzubeugen.
    • Wir haben Kollegen, die zum ersten Mal in ihrem Leben Lernvideos aufnehmen.
    • Wir haben Kollegen, die die fĂŒr Eltern und Kollegen Lernvideos drehen.
    • Wir haben Kollegen, die Eltern in Videosprechstunden stundenlang die Möglichkeiten des Videoconferencing erklĂ€ren.
    • Wir haben Kollegen, die einfach machen.
      Und ich bin Teil davon.
      Ich gebe mein effing best.
      Wir geben unser effing best.
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    4.6