Letzte Woche fand ein Treffen fĂŒr die Systemadmins der MĂŒnchner Gymnasien statt. Dort kommt man in illustrer Runde an einem schicken, prĂ€sentablen Standort zusammen und diskutiert aktuelle Probleme unserer Zunft, kommende Neuerungen, die derzeitige Arbeitslast und futtert sich wĂ€hrenddessen durch Berge von HĂ€ppchen (ich zumindest).
Auf der Agenda standen dieses Mal viele Dinge, ĂŒber die man offiziell noch nicht reden darf. Nur so viel: Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie “da oben” Entscheidungen auf den Weg bringen möchten, die wir, die “da unten” stehen, schon beim Verlautbaren als fehlerhaft erahnen. Wenn es so weit ist, sag ich dazu mehr. Weiteres inoffizielles Thema so kurz nach Beginn des Halbjahres waren die AusbildungsgerĂ€te – und alles, was damit verbunden ist. Vor allem dem Ărger. Immer wieder fragen die Leute vorsichtig, ob das bei uns genauso kompliziert und zeitraubend wie bei ihnen passiert, um sich nicht die BlöĂe zu geben. Aber unisono kommen wir zum selben Ergebnis: Verwaltungstechnisch sind die Dinger der Horror. Zum GlĂŒck kann ich einigermaĂen helfen – dank des letzten Blogartikels sind die Wunden und Traumata so frisch, dass ich mich mĂŒhelos an jeden einzelnen Handgriff erinnern kann, der letztlich zum Erfolg gefĂŒhrt hat.
Ich mag diese Treffen immer sehr, weil sie immer eine tolle Gelegenheit zur Vernetzung sind. Der Blog hilft mir immer wieder dabei, neue Kontakte zu knĂŒpfen. “Ach DU bist das”, bekomme ich regelmĂ€Ăig gesagt und schwupps ist mein Handy um eine Telefonnummer reicher. Nichtsdestotrotz fĂŒhlen sie die Veranstaltungen immer ein bisschen wie eine Gruppentherapie an, weil ab einem gewissen Zeitpunkt die Verwunderung und irgendwann das KopfschĂŒtteln Ăberhand nimmt. Klar, geteiltes Leid ist halbes Leid. Aber allein die Tatsache, dass ĂŒberhaupt Leid vorhanden ist, spricht ja schon BĂ€nde.
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Von einer lieben Freundin bekam ich zum Geburtstag Four Thousand Weeks von Oliver Burkeman geschenkt. Scheinbar aus GrĂŒnden. Der Untertitel Time Management for Mortals verspricht zumindest schon mal unschöne Wahrheiten. Und zwar nicht zu knapp. Der Titel des Buches bezieht sich auf die statistisch errechneten vier Tausend Wochen, die jedem Menschen im Durchschnitt bleiben, bevor Gevatter Tod uns wieder der irdischen Existenz beraubt. Folglich sind viele Vertreter unserer Spezies – ich zĂ€hle mich gerne dazu – aus dieser in Zahlen dann doch erschreckend knapp bemessenen Zeit das Meiste herauszuholen. Und so befinden wir uns im 21. Jahrhundert in einem (Selbst-)Optimierungswahn, in dem wir uns im perfekten Zeitmanagement versuchen – und uns damit eigentlich selbst ein Bein stellen. Denn kaum sind die berĂŒhmten Listen in Rekordzeit abgearbeitet, ist die nĂ€chste schon wieder prall gefĂŒllt. Emails in preisverdĂ€chtigem Tempo abgearbeitet? Die nĂ€chsten zwei Dutzend sind schon eingetrudelt. Unsere Effizienz und das Streben, es bestĂ€ndig besser, höher und weiter zu machen, schafft in unserem Arbeitsleben selten Raum fĂŒr Erholung, sondern Raum fĂŒr neue Arbeit. The reward for good work is… more work hatte ich mal als Karte geschenkt bekommen. Und genau so stellt es auch Oliver Burkeman dar.
Als ehemaliger Selbstoptimierungsprofi hat er ĂŒber die Jahre viel Erfahrung auf diesem Gebiet gesammelt – und gibt auch sein krachendes Scheitern preis. Aber natĂŒrlich auch ein paar Tipps, wie er die Kurve bekommen hat. Die sind – wie sollte es anders sein – natĂŒrlich in Listen und AufzĂ€hlungen verpackt. đ
Sehr empfehlenswert zu lesen – wenn man natĂŒrlich 2025 die Zeit aufbringen kann ein solches Buch zu lesen. Wer sie nicht hat, sollte vielleicht gerade deshalb danach greifen.
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So, anders als der deutsche WĂ€hlerwille will ich beruflich mal was Neues wagen. Etwas Aufregendes. Etwas Bahnbrechendes. Zumindest fĂŒr einen Altphilologen. Und so kam nun nach einer Dekade voll mit Android-GerĂ€ten (valete, HTC Flyer, Samsung Note 8.0, Samsung Tab S3 und Samsung Tab S7) fĂŒr den Unterricht ein iPad ins Haus. Ein iPad Air um genau zu sein. Bei der Kaufempfehlung half mir… meine Oberstufe.
Ein iPad 10 war zwar preislich ganz nett, aber 32 GB Speicher kamen mir schon gut wenig (und fast schon unverschÀmt teuer) vor. Ein Pro war mir zu kostspielig und zu riesig. Und so rieten sie mir zu einem Air. Die goldene Mitte.
Da ist es. Ein iPad Air.
Gerade arbeite ich mich in das GerĂ€t ein. Vieles ist selbsterklĂ€rend. FĂŒr anderes kratze ich mir immer wieder den Kopf, weil ich altbewĂ€hrte Handgriffe, die auf dem Android echte Timesaver waren, auf dem iPad bis heute nicht gefunden habe. Vielleicht weiĂ der eine oder andere iOS-Profi Rat auf meine Anfragen, sodass ich die Lösungen hier auf dem Blog fĂŒr mich (und andere) im festhalten kann.
Android
iOS
Screenshot erstellen
LautstÀrke leiser-Taste und On-Button gleichzeitig. Fertig.
Mit dem Apple Pen von unten links ins Zentrum wischen; klappt bei mir so semi. Gibt es eine Tastenkombi? Ein-Taste + LautstÀrketaste
Alle offenen Apps gleichzeitig schlieĂen
ZurĂŒck-Button und dort auf “Alle Apps schlieĂen”. Ruhe.
Ich kann aktuell offene Apps nur einzeln schlieĂen.
Scheinbar nicht gewollt und auch nicht problematisch.
Bildschirmvideos erstellen
Direkt im Betriebssystem im MP4-Format.
Geht prima. Im mov-Format. Wenn ich die in eine Lernplattform importiere, kommen Apple-GerĂ€te problemlos damit klar. PCs zeigen ohne entsprechenden Codec nur weiĂ. Nativ im MP4-Standard speichern wĂ€re ne Schau.Â
Jegliche Cloud-Lösung funktioniert hier. Ich könnte alles sogar auf ByCS-Drive sichern.
Finde ich nicht. Ich bekomme nur ein Backup in der iCloud hin.
Lokal ĂŒber iTunes möglich. Backup-File dann ĂŒberall abspeicherbar. Leider nicht cool, aber scheinbar nur so möglich.
LautstÀrke regulieren
Auf Android reagiert die LautstĂ€rkeregelung brav, wenn das GerĂ€t ĂŒber USB-C am IWB angeschlossen ist. Lauter, leiser. Kein Problem.
Ăber USB-C Kabel reagiert das iPad nicht auf die LautstĂ€rke-Buttons. Das iPad brĂŒllt auf Höchstvolumen los. Die Tasten bleiben wirkungslos. Auch ĂŒber die Mitteilungszentrale springt der LautstĂ€rkebalken unerbittich an die ursprĂŒngliche MaximallautstĂ€rke zurĂŒck.
LautstÀrke direkt am IWB regeln.
Sobald mir noch ein paar neue Eigenheiten auffallen, erweitere ich die Liste jeweils. Ich bin jedenfalls um jeden Handgriff dankbar, der mit iOS schneller geht als so, wie ich es aktuell vollziehe. Danke fĂŒr die Aufmerksamkeit.
Die komplette Liste mit BeitrĂ€gen und Antworten aus dem FediLZ gibt es hier bei Mastodon. TAUSEND DANK fĂŒr eure Mithilfe!
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Vorbemerkung: Eine Reihe von bildungsaffinen Bloggern hat sich zum Ziel gesetzt, 2024 und 2025 hĂ€ufiger thematisch gemeinsam zu bloggen. Die ThemenvorschlĂ€ge werden an dieser Stelle gesammelt, alle BeitrĂ€ge zum aktuellen Thema sind unter dem Beitrag zu finden. ZusĂ€tzlich hat Susanne Posselt hier eine beschreibbare Taskcards-Pinnwand erstellt. Die gibt’s hier.
Frohes neues! Und los geht’s…
Die Edublogparade geht mit 2025 in eine neue Jahresrunde – und prescht gleich mit einem Knallerthema vor. Lehrergesundheit steht auf dem Programm, bzw. wie man sich selbige behĂ€lt.
Das Thema ist eigentlich bei mir prĂ€sent, seit es meinen Blog gibt: Das Arbeitspensum war dank KernfĂ€chern von Anfang hoch, aber auch deswegen weil ich es zugelassen habe. Ich mache den Job wahnsinnig gerne, bin von Haus aus sehr neugierig, Neues zu lernen. Und Letzteres geht in einer Bildungsanstalt ganz wunderbar. Deswegen hab ich ĂŒber die Jahre in alles reingeschnuppert, was so ging. Externe Abiture, mĂŒndliche PrĂŒfungen abhalten fĂŒr Waldorfschulen, Lehrerchor, SĂ€nger auf dem FrĂŒhlingskonzert, TĂ€nzer, Verbindungslehrer, Reiseveranstalter, Systembetreuer, Ausbilder von Medienwarten, Personalratsmitglied, Schulentwicklung – ich hab immer gut eine Schippe drauf gelegt und das bei einem Vollzeitdeputat. Auf Dauer lernt man aber, Schwerpunkte zu setzen und anderes fallen zu lassen. Anders geht das gar nicht. Aber das bedarf aktiven Eingreifens. Von alleine wird man die Jobs nicht los. Deswegen hier fĂŒr mich ein paar Gedanken, die mir ĂŒber Jahre viel geholfen haben:
Nein sagen
GroĂes Thema. FĂŒr mich persönlich sogar das gröĂte. Das merkt man schon daran, wie viel ich darĂŒber ĂŒber die Jahre in regelmĂ€Ăigen AbstĂ€nden geschrieben habe. Deswegen spare ich mir – ganz im Sinne der Lehrergesundheit – alles Weitere und verweise lieber auf meine Blogartikel hier und hier.
Arbeitszeit tracken
Das Thema ist bei mir tatsĂ€chlich relativ frisch – Blogparade sei dank. Ăber Arne kam ich mit der App Working Hours in BerĂŒhrung. Seit dem “checke” ich jeden Tag ein, sobald ich meinen Schulweg antrete. In der App sind bei mir vier Kategorien eingerichtet, in die sich die Arbeitszeit einteilen lĂ€sst: Schule, Home Office, Korrekturen und (seit Neuestem) 1:1 Ausstattung. Was ich dadurch gewinne? Ăberblick. Und ein GefĂŒhl, wie viel ich tatsĂ€chlich arbeite. Denn zu StoĂzeiten wie einem Abitur kommen wöchentlich gerne mal 80 Stunden zusammen. Durch Ferien oder leichtere Wochen gleicht sich das aber tatsĂ€chlich gut aus. Und am Ende gibt es ein bisschen Seelenfrieden, wenn man schwarz auf weiĂ ersehen kann, dass man kein Arbeitsmonster ist, sondern insgesamt auf ein Ă€hnliches Arbeitspensum im Jahr kommt wie viele andere BerufsstĂ€nde auch.
Kollaborieren
Als ich vor ein paar Jahren echt am Straucheln war in der Arbeit, traf ich im Zuge der mebis Tage auf Michael Fröhlich, den ich schon seit Jahren aus Fortbildungen kannte. Wir kamen ins GesprĂ€ch. Ăber seine Schule, ĂŒber meine Schule. Und dann immer mehr ĂŒber meine. Ăber die Probleme, die Arbeitsbelastung. Und Michael wurde immer leiser. Und sagte mir auf den Kopf zu: Du machst dich kaputt.
Ein Teil des Problems war das EinzelkĂ€mpfertum, das ich seit dem Referendariat kenne und das auch an unserer Schule nach wie vor sehr ausgeprĂ€gt ist. Wir sind in vielen Bereichen nach wie vor einsame Wölfe. Machen tolle Projekte, aber jeder hat irgendwie seins. Michaels Tipp: Vernetz dich. Und das tat ich. Im Netz, in der Arbeit. Leute aktiv suchen, mit denen man zusammenarbeiten kann und möchte. Tools nutzen, die das unterstĂŒtzen. Im ByCS Drive haben wir einen Ordner angelegt, wo wir im Klassleiter-Team Anschreiben gemeinsam erstellen und bewahren. Schulaufgaben versuche ich mit anderen zumindest in GrundzĂŒgen vorzubereiten. Dokumentation in der 1:1-Ausstattung sowie Projektplanung laufen komplett ĂŒber mebis Kurse und Kanban-Boards. FĂŒr Leute, die bislang nicht oder kaum digital gearbeitet haben, erschlieĂt sich dieser Schritt nicht auf den ersten Blick. Aber spĂ€testes dann, wenn wir keine Protokolle mehr fĂŒhren, wenn wir bei den Leuten nicht umstĂ€ndlich nach dem Status Quo fragen mĂŒssen, PrĂ€senztermine auf ein Minimum eingedost werden können, weil viele Fragen in Kollaborationen in einem Kanban diskutiert und gelöst werden können, dann ist das schon was. NatĂŒrlich geht in dieser Hinsicht noch mehr. Aber ich stehe da selbst noch am Anfang. Aber den Effekt spĂŒre ich jetzt schon deutlich.
Ausschnitt aus unserem Kanban-Boards zur 1:1-Ausstattung. Leute finden ĂŒber die Diskussionsfunktion zu den einzelnen Fragestellungen zusammen, können sich unabhĂ€ngig voneinander den Status Quo durchlesen und ersehen, wer an was gerade arbeitet. Neat.
Arbeit von Privaten trennen
Das ist ein Kraftakt, das auseinanderzufieseln. Denn die Verschmelzung von Arbeit und Privatleben ist systemimmanent: Unterrichtsvorbereitung passiert zuhause auf dem heimischen Rechner, auf dem auch private eMails, Spiele und Ordner schlummern. SchulbĂŒcher kuscheln BuchrĂŒcken an BuchrĂŒcken mit der neuesten NachtlektĂŒre oder LieblingsbĂŒchern der Kinder. Auf dem Smartphone schreibt man Freunden, die auch Kollegen sind. Tauscht sich im SpaĂ ĂŒber Freizeit aus. Und Unterricht. Und Fortbildungen. Schickt sich ArbeitsblĂ€tter oder Tests. Am besten weit nach Schulschluss. Und so bleibt vom Feierabend wenig Feiern.
So war es viele Jahre lang bei mir. Alleine deswegen, weil es fernab vom umstĂ€ndlichen Infoportal keine Möglichkeit gab, dienstlich unkompliziert zu kommunizieren. Bis jetzt. In Zeiten von LehrerdienstgerĂ€ten und Dienstmessengern versuche ich das nun zu Ă€ndern. Kollegen mögen mir kĂŒnftig ausschlieĂlich ĂŒber den ByCS-Messenger oder das Infoportal schreiben. Ăber WhatsApp möchte ich kĂŒnftig nur Privates lesen. Wer es trotzdem versucht, wird freundlich daran erinnert, das ĂŒber andere KanĂ€le zu tun. Und so werde ich nicht im Feierabend von einer hastigen Nachricht zu einem Schulproblem ĂŒberrascht, sondern lese sie erst bei Dienstantritt. Und wenn es dringend ist, gibt es ein Telefon. Oder es passiert halt einmal nicht sofort. Oder eben gar nicht.
Korrekturen sinnvoll gestalten
Ich war lange Zeit in der Unterstufe als der Exenkönig bekannt. Am Ende jeder Lektion folgte bei mir ein Extemporale. Das war die Regel, und fĂŒr die Kinder auch völlig ok. Es gehörte zur Routine einfach dazu. Zudem konnte man sich bei knapp 30 Exen pro Jahr auch den einen oder anderen faux pas erlauben, ohne dass die Note davon nennenswert in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das gab Sicherheit. Mittlerweile bin ich davon aber abgekommen. Ăber die Jahre haben sich nĂ€mlich mehrere Dinge herauskristallisiert:
der Korrekturaufwand ist ein Vielfaches, von dem was ich leisten mĂŒsste.
inflationÀr geschriebene Tests schmÀlern nicht nur die Leistung der einzelnen Arbeiten, sondern auch meine eigene. Wenn unter 30 Exen eine Sechs an der Note 0,001 Àndert, dann kann ich mir das Korrigieren eigentlich auch sparen.
Die Exen nutzen vor allem denen, die ohnehin gut sind. MittelmĂ€Ăige SchĂŒlerinnen und SchĂŒler bleiben mittelmĂ€Ăig, und die, die nichts tun, heimsen stoisch eine 6 nach der anderen ein.
Mittlerweile sind die Exen bei mir gut runtergedost. Stattdessen schreibe ich regelmĂ€Ăig kleine Ăbungen, von denen ich mir immer einen kleinen StoĂ von 6-7 mit zum Korrigieren nehme. Das ist auch noch deutlich mehr als das, was ich machen mĂŒsste, kostet mich aber tĂ€glich maximal zehn Minuten Korrekturaufwand. Das geht. Und zusĂ€tzlich ist so noch ein bisschen Zug drauf. Und die Kinder haben immer das GefĂŒhl, dass man ein Auge auf sie hat (Pst: Und die Eltern auchđ )
Keine toten Pferde reiten
Es gibt sie, diese Herzensprojekte, von denen man sich so viel verspricht. FĂŒr die Klassen, fĂŒrs Kollegium, fĂŒr die Schule… und natĂŒrlich auch irgendwo fĂŒr sich selbst. Wie frustrierend dann, wenn der eigene Idealismus nicht auf die anderen ĂŒberspringt oder sogar so verunsichert, dass die Leute bremsen. Digitaler Unterricht? BloĂ nicht. Fortbildungsprogramme, um den Leuten Neues zu zeigen, gerne, aber am Nachmittag? Nicht mit uns. PĂ€dagogischer Nachmittag zum Thema Schulentwicklung? So ein Schmarrn, das braucht niemand.
Aber trotzdem macht man weiter. Es liegt ja einem selbst so am Herzen. Und Aufgeben gibt’s nicht. Vielleicht fangen die Leute ja doch irgendwann Feuer. Steter Tropfen und so… Machen wir’s kurz: Lasst es. Wenn sich in einer absehbaren Zeit keine Ănderung ergibt, erstmal ad acta legen. Man arbeitet sich nur auf bei dem Versuch, missionarisch tĂ€tig zu werden. Konzentriert euch lieber auf euch selbst.
Freizeit/Auszeit
Ich weiĂ, der Beruf ist spannend, aber er sollte nicht auch in der Freizeit alles bestimmen. Am besten sucht man sich etwas, was den Kopf frei macht. Viele machen bei uns Yoga, oder gehen laufen, lernen nebenher noch ein Instrument oder eine Sprache oder gehen ganz im Papasein auf. NatĂŒrlich ist das Austesten von den neuesten Apps fĂŒr den Unterricht auch spannend. Aber das passiert alles in der Freizeit, fĂŒr die es absolut keine Kompensation gibt. Ich komme persönlich am Besten runter, wenn ich in der Freizeit komplett mit etwas anderem beschĂ€ftigt bin… und kehre umso frischer wieder an die Arbeit zurĂŒck.
Abwechslung
Ja, unser Arbeit hat viel Routine. Und manchmal geht das in Langeweile ĂŒber. Zum GlĂŒck gibt es aber genug Aufgaben, in denen man etwas völlig anderes machen kann. Nur bitte nicht um jeden Preis. Finde heraus, was dir SpaĂ macht… und suche dir etwas, was in diese Richtung geht. Wenn Korrekturen anöden, bloĂ keine Fachschaftsleitung ĂŒbernehmen, nur um eine Funktionsstelle zu haben… und dann noch mehr korrigieren zu mĂŒssen. Deswegen habe ich meine Systembetreuung, auch wenn mich ein GroĂteil der Leute fĂŒr verrĂŒckt hĂ€lt. Aber ich steh – trotz der Mammutaufgaben, die aktuell anfallen – einfach auf die FĂŒlle, die komplett anders ist als mein TagesgeschĂ€ft: Verkabeln, Medienwarte ausbilden, Fachseminare im Umgang mit Technik schulen, Fortbildungen durchfĂŒhren, Technik warten… das ist mir tausend Mal lieber als stĂ€ndig einen Korrekturstapel nach dem anderen zu haben. Und das in Vollzeit.
Das ist alles natĂŒrlich wieder eine sehr subjektive Liste. Möge sie dem nĂŒtzen, der sie lesen mag.
Es ist mittlerweile 4.20 Uhr morgens. Ich kann nicht schlafen. Mal wieder. In den Tagen vor Schulbeginn kreisen bei mir immer wieder die Gedanken um die nĂ€chsten Wochen. Und dann geht das Gedankenkarussel los. Und es wird immer schneller. Und hĂ€lt mich wach. Nichts dagegen hilft. AtemĂŒbungen, etwas trinken. SchĂ€fchen zĂ€hlen, ein Buch lesen. Irgendwann greife ich wieder zum Smartphone. Allgemein die BakrotterklĂ€rung an sĂ€mtliche Einschlafroutinen.
Eine kleine hilfesuchende Nachricht in Bluesky um 4.35 Uhr wird tatsĂ€chlich innerhalb von ein paar Minuten beantwortet. Und zwar von niemand Geringerem als Jan-Martin Klinge. Auch er ist in diesen frĂŒhen Stunden eine Nachteule. Allerdings aus deutlich freieren StĂŒcken als ich. Wir kommen ins GesprĂ€ch. Wie immer sehr nett. Man kennt sich ja auch immerhin seit fast 13 Jahren gemeinsamer Blogkarriere. Und genau um die geht es in den nĂ€chsten Minuten.
Wir beide sind gerade ein bisschen am Hadern. Bloggen ist spannend, aber auch zeitintensiv. Und fĂŒr uns mittlerweile fast schon Routine. Dazu kommt der Zahn der Zeit. Blogs werden zunehmend als langsames Medium angesehen. Viel hat sich in die sozialen Medien verlagert. Seit dem Ende des Twitterlehrerzimmers ist diese Fragmentierung noch schlimmer geworden. Das merkt man auch an den Besucherzahlen der Blogs. Und irgendwann stellen wir uns die Frage: Weiter bloggen oder nicht? Jan-Martin fĂ€llt wĂ€hrend unseres GesprĂ€chs eine Entscheidung und verfasst auf Halbtagsblog.de seinen vorerst letzten Artikel. Ich schreibe mir im Anschluss einen Text zu einem der Gedanken, der mich die komplette Nacht wach gehalten hat. Nicht nur in den Blog, sondern von der Seele. Und kann im Anschluss endlich schlafen. Der Blog bringt mir also noch was.
NĂ€mlich Seelenfrieden.
Ich kann noch nicht gehen.
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Da hab ich gut gestaunt, als unter dem Weihnachtsbaum ein Booknook lag.
Booknook, Sie wissen schon, diese kleinen BausĂ€tze, wie man sie online und in Buchhandlungen vermehrt findet. Mit Hilfe der beigelegten Anleitungen lassen sich daraus putzige Ziernischen fĂŒr das heimische Buchregal zusammenbasteln. So ein bisschen wie Lego. Oder Modellbauen. Also sowas:
Zeitgleich kam meine Mutter plötzlich mit einer PlastiktĂŒte Nostalgie deluxe an: Knapp zwei Dutzend von Hörspielkassetten aus meiner Kindheit fanden sich darin, alles bunt durchgewĂŒrfelt: Pumuckl, kleine Hexe, der Schlupp vom grĂŒnen Stern, diverse Grimms-MĂ€rchen, Alice im Wunderland, Alf. Alles Perlen, die ich vermutlich seit 35 Jahren nicht mehr gehört habe. Aber damit ist diese Weihnachtsferien Schluss. Die Tage vor dem Jahreswechsel sind bei mir immer wieder mal von Nostalgie und einer gewissen Grundmelancholie geprĂ€gt, und diese blasts from the past heute sind die perfekte Gelegenheit sich nochmal ein bisschen dem GefĂŒhl einer sorglosen Kindheit hinzugeben.
Eine exquisite Auswahl meiner ZaubertĂŒte Hörspielkassetten…
Und so sitze ich wie anno 1985 dieses Weihnachten unter dem Weihnachtsbaum und puzzle mir mein Booknook aus knapp 300 Teilen zusammen, wĂ€hrend ich mein Tape Deck mit der kleinen Hexe fĂŒttere. Es ist wie frĂŒher. Naja. Fast. Das merke ich nach knapp einer Stunde…
Shakespeares Coriolan und Goethes Faust in der GröĂe eines Fingernagels
Die bittere RealitÀt
Als ich zu einer buchstĂ€blichen Schöpfungspause wieder aufstehen möchte, merke ich es. Meine Knie, die vor 35 Jahren mein Mini-Ich problemlos abgefedert haben, signalisieren mir sehr deutlich, dass sie das im Jahre 2024 nur mit Widerwillen tun. Unter Ăchzen und Stöhnen der versammelten Gemeinschaft erhebe ich mich von meiner ArbeitsflĂ€che am Boden wie ein GroĂvater in seinem nicht mehr ganz so besten Alter. Beim Aufrichten macht sich dann auch noch der untere RĂŒcken bemerkbar – und das, wo ich im Fitnessstudio genau diese Muskelpartien regelmĂ€Ăig auf der SchrĂ€gbank trainiere. Mit ordentlich Gewichtscheiben auf der Brust. Aber das ist alles fĂŒr die Katz bei einer sentimentalen Regression ins Kindesalter. Die Muskeln verkrampfen und ich verweile erstmal fĂŒr ein paar Minuten auf allen Vieren. Es ist kein Hexenschuss, aber auch deutlich mehr als ein sich abzeichnender Muskelkater.
Und als wĂ€re das nicht schon peinlich genug, frisst das Tapedeck just in diesem Moment das Band der Hörspielkassette. Die kleine Hexe wird immer dumpfer, leiert. Und stoppt dann. Eine Kindheitserinnerung wurde gerade vernichtet. Ich wĂŒrde die Kassette ja gerne retten, um das Schlimmste zu verhindern. Aber RĂŒcken und Knie versagen ihren Dienst.
Tja, Monsieur, die Nostalgietour ist hiermit vorbei.
Die RealitÀt ist eingezogen.
Du bist alt.
Zumindest ist aus dem Booknook noch was geworden…
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Vorbemerkung: Eine Reihe von bildungsaffinen Bloggern hat sich zum Ziel gesetzt, 2024 hĂ€ufiger thematisch gemeinsam zu bloggen. Die ThemenvorschlĂ€ge werden an dieser Stelle gesammelt, (möglichst) alle BeitrĂ€ge zum aktuellen Thema sind unter dem Beitrag zu finden. Wer sich beteiligen möchte, aber keinen Blog hat, kann gerne einen Beitrag einreichen â er wird dann als Gastbeitrag publiziert. Dies ist die neunte Runde.
Wir haben es geschafft. Mal wieder. Der Dezember huscht wie jedes Jahr im Eiltempo an mir vorĂŒber. Schulaufgaben, Notenstandsberichte, Probezeitkonferenzen, dazwischen Proben fĂŒr das Weihnachtskonzert, der Weihnachtsbasar, die Weihnachtsfeier. FĂŒr alles wird man wie selbstverstĂ€ndlich eingeplant, ohne dass man gefragt wird. Und so findet man sich im Handumdrehen mit einer Reihe von zusĂ€tzlichen Mini-Jobs, die man eigentlich gar nicht schultern kann bzw. möchte. Nein sagen möchte man da. Und das habe ich dieses Jahr mehrmals getan. Und das hat mich sehr befreit. Und das so sehr, dass ich dem Nein ein eigenes Kapitel widmen möchte.
Nein.
In meiner Funktion als Systembetreuer bin ich fĂŒr viele Leute gefĂŒhlt fĂŒr alles zustĂ€ndig, was ein Kabel hat:
Mein Privatrechner geht nicht, schau doch mal. In Raum 120 geht das Licht nicht (indirekter Sprechakt deutlich hörbar). Das WLAN ist ausgefallen. Der Strom ist ausgefallen im Erdgeschoss. Der Gong geht nicht im Musiksaal. Kannst du mich fĂŒr das Infoportal entsperren, ich hab dreimal das falsche Passwort eingegeben. Wie viele dieser geschilderten Situationen der letzten zwei Monate sind tatsĂ€chlich meine Aufgabe? Antwort: Keine einzige. Also weg damit.
Nein.
Ebenso geneint wurde bei Dingen, die ich aus Ăberzeugung und Idealismus zusĂ€tzlich ĂŒbernehme – und das hat tatsĂ€chlich ein bisschen weh getan, da ein Nein dort auch ein bisschen ein EingestĂ€ndnis ist. Ein Nein zum AK Medien, weil im Moment kaum Leute zu den Fortbildungen kommen (die anderen AKs haben Ă€hnlich wenige Besucher gerade, aber ich weigere mich ein aktuell totes Pferd zu reiten). Ebenso auch teilweise Nein zu meinen geliebten Medienwarten, die ich ehrenamtlich zur UnterstĂŒtzung im Unterricht bei Problemen mit der Technik ausbilde. Die habe ich jeden Monat 90 Minuten in meiner Freizeit geschult. Daraus wurde jetzt kurzerhand ein Turnus von sechs Wochen. Allem voran deshalb, weil die Technik mittlerweile zuverlĂ€ssig lĂ€uft, sodass wir nicht stĂ€ndig nach dem Rechten sehen mĂŒssen. Zum anderen, weil jede Sitzung eine gewisse Vorplanung mit Portalnachrichten ans Kollegium, Stundenplanern, eMails an die Eltern und die SchĂŒlerschaft selbst einfordert, die in einem stressigen Schultag einfach mal en passant passieren muss. Die Medienwarte waren zu Beginn sehr erstaunt, dass ich das alles etwas zurĂŒckgefahren habe, weil man das von mir so nicht kennt. Aber es geht gefĂŒhlt auch so. Dank Nein.
FĂŒr mich sind das tatsĂ€chlich neue Verhaltensmuster. Und bis die sitzen, dauert es. Aber ich bin auf einem guten Weg. Die Zwischen-TĂŒr-und-Angel-GesprĂ€che haben dadurch deutlich abgenommen. Die Arbeitsstunden nach Unterrichtsschluss ebenfalls. Und ich kann mich wirklich auf mein KerngeschĂ€ft konzentrieren. Und tatsĂ€chlich auch auf etwas Freizeit in der Schule.
Ja.
Ja zum Lehrerchor. Dadurch, dass ich mich an manchen Stellen deutlich freigestrampelt habe, finde ich auf einmal Zeit fĂŒr lange verschollene TĂ€tigkeiten, die ich aus ZeitgrĂŒnden an den Nagel gehĂ€ngt habe. Den Lehrerchor zum Beispiel. Da bin ich vor knapp vier Jahren raus, weil ich in dem ganzen Schulchaos irgendwann nicht noch einen Termin haben wollte, den ich aufgrund der sonst noch so drĂ€uenden Aufgaben einfach als Belastung empfunden habe. Auf einmal hatte ich wieder Zeit dafĂŒr. Und SpaĂ. Der Auftritt am Weihnachtskonzert letzte Woche war fĂŒr mich ein Highlight des noch jungen Schuljahres, das ich gerne wiederholen möchte.
Ein dickes Ja bekommt aktuell auch der Unterricht, in dem es einfach lĂ€uft. Selbst der Informatikunterricht, den ich fachfremd unterrichte, ist durch die Verlagerung in einen digitalen Lernkurs komplett in den HĂ€nden der Kinder. In den Stunden selbst muss ich nichts machen, auĂer immer darauf hinweisen, dass alles, was zu tun ist, im mebis Kurs steht. Man muss halt lesen können. Diese komplette Eigensteuerung ist fĂŒr unsere Kinder, die bei uns Frontalunterricht nicht nur gewöhnt sind, sondern auch sehr schĂ€tzen (weil man einfach vor sich hinpennen kann), ungewohnt. Wer die Lernvideos und Ăbungen der Vorstunde nicht durchgearbeitet hat, ist in der Folgestunde, wenn die Leute praktisch etwas erstellen sollen, total aufgeschmissen und sabottiert sich so die Note in Eigenregie. Das gab zu Beginn durchaus Diskussionen mit den Eltern. Aber spĂ€testens, wenn die dann die klaren und fĂŒr alle sichtbaren Arbeitsanweisungen und selbst erstellten Lernvideos zu dem Thema sehen, ist klar, wo der Hund begraben war.
Ăberhaupt fĂŒhlt es sich so an, als wĂŒrden bei uns mehr und mehr Leute so langsam auf das digitale Pferd aufspringen. Unserem Aufruf zu einem Arbeitskreis, der die 1:1-Ausstattung in die Hand nehmen soll, die in Bayern ab dem nĂ€chsten Jahr verpflichtend umgesetzt werden soll, folgten erstaunlich viele Interessierte aus dem Kollegium. Mittlerweile sind wir ein Dutzend Leute. Angesichts unserer kompakten SchulgröĂe mit knapp ĂŒber 40 LehrkrĂ€ften ist das enorm. Schauen wir mal, was daraus wird. Denn fĂŒr einen GroĂteil ist das Thema immer noch sehr spooky.
Ich könnte natĂŒrlich noch viel mehr schreiben. Ăber mein mega tolles Team am ISB, das mir jeden Freitag gute Laune ins Gesicht zaubert. Die tolle Kollegin, mit der ich nun die sechste Unterstufe gemeinsam leite und mit der das Arbeiten einfach eine Wohltat ist. Oder von wertschĂ€tzenden GesprĂ€chen mit Kollegen und Schulleitung. Aber das lasse ich. Aus ZeitgrĂŒnden. Ich will ja was von den wohlverdienten Ferien haben.
Und deswegen ĂŒbe ich mich lieber in meinem neuen Hobby.
Dem Nein-Sagen.
Nein.
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Kurz vor Weihnachten trudelte eine kleine eMail ein. Unscheinbar und – passend zum humanistischen Gymnasium – zur Sicherheit nochmal ausgedruckt und in mein Fach gelegt. Fast hĂ€tte ich sie ĂŒbersehen – wĂ€re sehr schade gewesen. Sie wirkt nĂ€mlich seit Tagen nach.
Genau DAS ist der Grund, warum man sich immer wieder die MĂŒhe macht.
Vielen Dank, Frau Doktor!
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Ătsch, schon wieder Technik. Ganz durch Zufall habe ich herausgefunden, dass Tobias seit geraumer Zeit seinen Mastodon-Feed integriert hat. Coole Sache, dank Dr. Petz wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass das ein einfacher iframe-Code ist, der sich ganz einfach ĂŒber eine Seite wie Mastofeed erstellen lĂ€sst. Einfach die Instanz angeben, den Usernamen und ein paar Angaben zu Höhe, Breite, Skalierungsgrad etc.
Den erstellten Code bettet man einfach als HTML-Schnipsel in die Seitenleiste ein – und fertig ist das Fast-schon-wie-frĂŒher-Twitter-GefĂŒhl.
Beim DurchblÀttern meiner letzten Blog-EintrÀge fÀllt mir im Vergleich zu meinen Àlteren Posts auf, wie techniklastig mein Geschreibsel aktuell ist. Es ist nicht so, dass es im Unterricht nicht lÀuft oder es nichts Neues zu berichten gÀbe. Aber ich empfinde es als derzeit nicht erwÀhnenswert. Es lÀuft einfach. Das ist der Vorteil von beruflicher Expertise. Gewisse Dinge werden irgendwann mal NormalitÀt. Und das ist gut so.
Ăber die anderen Dinge kann ich derzeit leider noch nicht so viel erzĂ€hlen, weil vieles im Moment akut, sehr personenbezogen und auch privat ist. Die Leute von den mebistagen, mit denen ich letzten Monat zusammenkam, wissen genau, was ich meine. In dieser Hinsicht bin ich immer wieder ĂŒberrascht, wie viele Leute mich dann auch tatsĂ€chlich auf die Geschichten hier ansprechen und darĂŒber so gut Bescheid wissen. Den Blog lesen offensichtlich deutlich mehr Leute, als ich dachte.
Ihr Nerds.
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