Und da war es schon: Filmprojekt Nummer 2. Über den Arbeitskreis am ISB wurden wir in der Gruppe angefragt, ob wir nicht bei einer kleinen Testimonial-Kampagne dabei sein wollten, in der wir der Lehrerschaft vor laufender Kamera ein bisschen etwas über die Art unserer digitalen Arbeit erzählen wollten. Naja, wollen stimmte nicht so ganz. In dem Moment, wo man nicht vehement abgelehnt hatte, war man mehr oder weniger verpflichtet.
Und genau dorthin wurden wir einer nach dem anderen hereingebeten und vor laufender Kamera ein bisschen was zu erzählen. Die Interviews gingen mitunter sehr in die Tiefe. Und das Gefühl, knapp 45 Minuten in eine Kamera reden zu müssen, ist zu Beginn schon sehr beunruhigend. Man starrt in die Dunkelheit eines Raumes, wo auf Brusthöhe ein riesiges Objektiv wie eine Waffe auf einen gerichtet ist. Und dann geht’s los. Man hat gar keine Ahnung, wie man vor der Kamera wirkt, ob es passt, ob man zu sehr fuchtelt (meine Achilles-Ferse), wie ein Besenstil da steht…
Zum Glück war das Team sehr zuvorkommend und lieb. Die Kollegen ohnehin – immerhin kennen wir uns nun schon das fünfte Jahr. Da sind mittlerweile richtige Freundschaften hervorgegangen. Der Umgang ist aufrichtig, herzlich, und bei einem Feierabendbier (oder in meinem Falle -wein) im Akademiekeller der ALP werden schon längst nicht nur fachliche Themen besprochen. Es ist tatsächlich eine neue kleine Wohlfühlfamilie geworden.