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Herbstferien

Die Herbstferien in Bayern sind vorbei. Wie immer haben wir Ende Oktober eine Woche Zeit durchzuschnaufen, bevor es im November wieder Richtung Jahresende weitergeht. Die wenigen Tage zur Erholung sollen weise genutzt werden, damit sich man vor lauter Aktionismus die Woche nicht so zuklatscht, dass man gar nicht mehr zur Ruhe kommt.

TOPs

Nach dem turbulenten Rückumzug in unser neues Gebäude war Durchschnaufen erste Priorität. An zweiter stand dann aber dann doch gleich wieder die Schule mit Ausbildungsgeräten und Korrekturen. An Platz 3 dann das Thema Digitales. Die Übernahme von Twitter durch Elon Musk hat bei uns im Twitterlehrerzimmer große Wellen geschlagen. Einige sind zu Mastodon gewechselt. Andere bleiben hartnäckig bis zum Ende – egal wie es ausgeht. Wieder andere so wie ich schauen sich erstmal beides an, bevor sie sich final entscheiden – und schwupps ist man selbst Teil vom Fediversum und hat damit schon wieder einen digitalen Kanal mehr zu bedienen. Sowas versetzt mich immer in einen ganz seltsamen Zwischenzustand von Neugier und Stress.

Zwei Seelen

Einerseits wieder mal eine Möglichkeit sich neu zu vernetzen, neue Leute kennenzulernen, Neues zu entdecken. Dann aber wieder das zeitraubende Sondieren: Welches Netzwerk nutze ich wozu? Poste ich überall dasselbe? Nutze ich die Netzwerke gezielt für unterschiedliche Zwecke? Oder werf ich eins raus? Und wieviel von meiner Zeit kann ich in die Gestaltung investieren? Wie ist denn da euer Vorgehen? Läuft da bei euch derselbe Film ab? Oder seht ihr das gelassener? Um ein paar Kommentare wäre ich sehr dankbar. So wie auf Twitter.

Um mich auch selbst zu besinnen und mir einen Überblick zu verschaffen, was ich digital so alles auf dem Kerbholz habe, habe ich mir mal eine Landing Page bei linktr.ee angelegt, die man immer wieder bei Instagram sieht. Schnell gemacht, sieht schick aus und nützt mir und der geneigten Leserschaft.

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4 Comments

  • Herr Rau

    Aktuell bin ich auf Mastodon und auf Twitter, mache aber keine Crosspostings, sondern schreibe Unterschiedliches, wenn auch ohne System. Ich sehe das gelassen und neugierig und begrüße den Druck zu einem Neuanfang. Anders interagieren, anders folgen, zum einen führt das andere System zu anderem Verhalten, zum einen bin ich ja ohnehin auf Twitter anders als IRL und auf Mastodon auch, nur nochmal anders. Und mein eigentliches Standbein ist immer das Blog.

    Für meine Zwecke ist Mastodon auch sehr gut. Für andere wäre Twtter ein herberer Verlust.

  • Ralf

    Ja, immer wieder mal ein neues Tool. Gab es gefühlt ja lange nicht. Vom Befinden her fühle ich mich bei Mastodon (gerade jetzt) wohler. Aber die Erinnerungen an die Zeit mit Twitter… Toll, diese ganze Vernetzung. Dann kam Instagram, irgendwie das Selbe, nur mehr Bilder. Und jetzt Mastodon, fühlt sich freier an, aber wird es bleiben?
    Tatsächlich, my Blog is my Castle. Alles was etwas ausführlicher wird immer dort. Seit Jahren.
    Mal schauen wie es wird. Ich mag immernoch die Blogs in meinem Feedreader…

    • herrmess

      Ich weiß genau, was du meinst. Zum Bloglesen hab ich aktuell aber leider immer weniger Zeit, aber ich gelobe Besserung. Mastodon fühlt sich für mich aktuell nach einem Destillat an, das einen Großteil des großen Rauschens herum rausfiltert (wie es in letzter Zeit doch immer bei Twitter der Fall war). Entsprechend werde ich mich da auch etwas am Rahmen reißen und vorrangig was zur Lehrertätigkeit posten.

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