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Show must go on

Sorry für die etwas über die Maßen andauernde Flaute hier im Blog in den letzten Wochen, aber aktuell heißt es “mit den Kräften haushalten”, da mussten ein paar Dinge zurückstecken. Und der Blog war nur eines davon.

Im Zuge von dauerhohen Inzidenzen, die in München letzte Woche dann tatsächlich die 2300 gesprengt hatten, rückte das Thema Infektion immer unangenehmer an einen heran. Plötzlich fehlten nicht nur noch vereinzelt Kinder in den Klassen. Sondern ganze Gruppen. Zu Hochzeiten stand man vor vier Schülern in einem Klassenzimmer. Die anderen mussten zuhause bleiben – mal, weil sie sich tatsächlich infiziert hatten; mal, weil sie Kontaktperson waren. Mal waren sie dazu von der Schule verdonnert worden. Dann wieder vom Gesundheitsamt – das nach zwei Tagen dann wieder den Ball zurückwarf und den Schulen das Aussprechen von Quarantäne überließ. Impfstatus sollte abgefragt werden, in Excel-Listen eingetragen und an das Gesundheitsamt übermittelt werden. Plötzlich war das aber dann auch wieder obsolet. Bezüglich Tests sollen wir dreimal in der Woche testen – oder plötzlich wieder täglich. Jetzt ab März werden dann die unteren Klassen zu Pooltests verpflichtet. Das bedeutet erstmal wieder eine Menge Papierkram, den es zu bewältigen gilt. Ein Wahnsinn. Aber einer, an den man sich gewöhnt.

Zum Glück kann ich dank Systembetreuung regelmäßig ein bisschen in andere Bereiche eintauchen, in denen ein bisschen mehr Struktur herrscht. Die vereinzelten (Lauf-)Aufträge werden gewiss nicht weniger. Aber ich kann sie systematisch abarbeiten anstatt hektisch auf alle Bombeneinschläge reagieren zu müssen, abhängig davon, wie akut sie gerade bei einem einschlagen.

Wenn man den Prognosen glaubt, beginnt jetzt das große Finale der akuten Welle. Hoffen wir alle, dass es die letzte sein wird.

Zahlen von muenchen.de
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