Das Thema KI ist bei mir tatsächlich immer noch ein bisschen stiefmütterlich behandelt. Wenn ich immer sehe, was die jungen Referendarinnen und Referendare damit alles so anstellen, wird mir immer ganz schwindelig. Das ist schon insgesamt eine ziemlich geile Technologie. Aber wenn einem einfach die Vorstellungskraft fehlt, was sich damit alles anstellen lässt, steht man oft einfach schulterzuckend daneben. Nichtsdestotrotz komme auch ich immer wieder zu netten kleinen Twists mit KI, die mir richtig viel Zeit ersparen. So auch für den Tag der offenen Tür.Da ging es in der Probestunde für die Fünftklässler um römische Aquädukte. Ich wollte ein Bild vom Pont du Gard als Vorlage für eine Übung nutzen. So sieht das gute Ding aus:

Früher hätte ich einfach das Bild in ein Malprogramm (Gimp, Krita, Sketchbook, Procreate) geladen, eine Ebene über das Original gelegt und dann mit einem digitalen Stift krakelig nachgezeichnet, eventuell noch ein bisschen schraffiert, alles exportiert und in das Arbeitsblatt eingefügt. Das alles kann, wenn es einigermaßen nach etwas aussehen soll, durchaus mal eine halbe Stunde dauern – zumindest bei mir. Mit einer KI-Engine geht das in Windeseile. Ich habe in der ByLKI das Originalbild hochgeladen mit einem Prompt, in dem ich darum gebeten habe, das Bild auf schwarz-weiß zu reduzieren, alle unnötigen Details zu entfernen, weil ich viel Fläche für Textfelder benötige. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen und war in vielleicht 20 Sekunden erstellt. Vielleicht hilft dieser kleine Kniff ja dem einen oder anderen.

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