Das Thema H5P und seine diversen Formate sind auf dem Blog hier schon seit geraumer Zeit immer wieder Thema. Und mittlerweile sind wir auch schon bei Folge… öhm… 24 (😲) angekommen. Heute schauen wir uns mal Image Sequencing an, und was sich damit so machen lässt.
Grundsätzlich gilt es bei der Aktivität darum, eine zufällig vorgegebene Abfolge von Bildern in die richtige Reihenfolge zu ziehen. Das lässt sich für eine Reihe von Aktivitäten nutzen:
- eine Bildergeschichte rekonstruieren
- einen Versuchsablauf in die richtige Reihenfolge bringen
- eine Vorgangsbeschreibung sinnvoll wiederherstellen
- Bilder nach Kriterien ordnen (Planeten von klein nach groß; Länder nach Gebietsgröße oder Bevölkerungsdichten, Chronologie von Ereignissen, Politikern und ihren Vorgängern bzw. Nachfolgern)
… in meinem Fall sollen die Schüler die vier Weltzeitalter in Ovids Metamorphosen in die richtige Chronologie bringen.
Wie geht’s?
Zunächst wählt man wie immer über den H5P Hub die entsprechende Aktivität aus – in unserem Fall besagtes Image Sequencing. Hier werden die bereits bekannten Kategorien und Textfelder ausgefüllt. Unter Titel wählt man einen Namen für seine Aktivität, damit man sie später schneller auffindet. Unter Task Description erfolgt wie üblich eine kleine Anleitung für die Schützlinge. Unter Images legt man die Kärtchen an, auf denen die Bilder zu sehen sind. Die entsprechenden Bilddateien lädt man in einem gängigen Format (PNG, JPG) über den + Hinzufügen-Button hoch, unter Image Description hinterlegt man eine zwingend notwendige Bildunterschrift, die unter der Abbildung erscheinen wird.

Wer möchte, kann auf jedem Kärtchen zusätzlich noch eine Audio-Datei hinterlegen, die die Abbildung akustisch unterstützt (im Ovid-Fall wären zum Beispiel die entsprechenden vorgelesenen Verse denkbar). Diese lassen sich bei jedem Kärtchen über das Plus-Symbol im Bereich Audio Files hochladen oder als URL verlinken. Für Letzteres kopiert man einfach die Internetadresse ins freie Textfeld URL der Audiodatei eingeben.

Tja, und das war’s auch schon. Man sieht, kein Zauberwerk.
Wie die Aktivität von hier zu den Schülern kommt, lest ihr hier.
Wenn ihr weitere Ideen für die Aktivität hat, schreibt mir in den Kommentaren.
Und schon geht’s weiter mit Aktivität 25.
Ach, schauen wir uns doch mal wieder ein bisschen H5P an, shall we? In meiner Liste ist mir gerade aufgefallen, dass ich bislang einen Typus immer etwas gelangweilt übergangen habe: das Memory Game.





Dass ich diesen wirklich einfachen Typus (wenn nicht so gar den einfachsten) im H5P-Kosmos so schamlos übergangen habe, ist mir etwas peinlich. Deshalb wollen wir nicht lange um den heißen Brei reden und die Aktivität True/False Question schnell nachreichen.


Die Aktivität Image Pair ist eine hübsche Variante eines klassischen Matching Game: Zwei bebilderte Karten, die thematisch zusammen gehören, müssen durch Anklicken zu einem Pärchen verbunden werden. Hierfür wird zuerst eines der Bilder links angeklickt, dann das zweite, das nach Ansicht des Users dazugehört. Das macht man so lange, bis jedes Bild seinen Partner gefunden hat. Mit einem Klick auf Überprüfen lässt sich abschließend nachprüfen, ob man richtig lag.

Es ist Samstag Abend. Die Herbstferien haben begonnen. Und ich sitze seit vier Stunden an meinen mebis Kursen. Nicht weil ich es muss. Sondern weil ich es will. Denn ich bin jüngst von den Mebistagen 2023 in Dillingen zurückgekehrt. Mein erstes Mal in Präsenz. Und es war ein Fest. Ein Fest an Inspiration!


Es wird mal wieder ein bisschen Zeit für ein bisschen H5P-Zauberei. Allerdings ist es dieses Mal keine fulminante, aufwendige Täuschung, sondern eher eine kleine Trickserei aus dem Standard-Repertoire: Das Single Choice Set gilt als eine der einfachsten Aufgabentypen bei H5P, um zu einer gestellten Frage aus eine Reihe an vorgegebenen Antworten die richtige auszuwählen. Gleichzeitig ist es aber einer der meist genutzten H5P-Apps. Denn das Single Choice Set findet sich in einer Reihe von kombinierten Aktivitäten wie der 

Apps für das Erstellen von Bildcollagen gibt’s wie Sand am Meer. Aber wozu diese nutzen, wenn das auch ganz ohne Installationsaufwand geht? Nämlich mit H5P. Hier findet sich nämlich der Typus Collage, mit dem sich in Windeseile aus bestehenden Bildern ganz einfach herzeigbare Bildzusammenstellungen designen lassen:
Unter Abstand werden Rahmen zwischen den einzelnen Bildern in ihrer Dicke auf einer Skala von 1-20 definiert. Möchte man diese Dicke auch um die Collage außerhalb haben, markiert man unter Rahmen die Option Wie Abstand. Unter Höhe werden die Bildausschnitte in ihrer Höhe auf einer Skala 0-2.0 eingepasst. And there we have it.